12-Jähriger bricht auf zugefrorenem Burggraben der Celle-Burg ein – Rettung in letzter Sekunde
Philipp Hartmann12-Jähriger bricht auf zugefrorenem Burggraben der Celle-Burg ein – Rettung in letzter Sekunde
12-Jähriger bricht auf dem Burggraben der Celle-Burg ein
Am Abend des 20. Januar 2026 ist ein 12-jähriger Junge auf dem zugefrorenen Burggraben der Celle-Burg ins Eis eingebrochen. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem das Kind bis zu den Knien im eiskalten Wasser festsaß. Der Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren von instabilem Eis auf Seen und Teichen.
Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr in der Nähe der historischen Burg. Feuerwehrleute und Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bargen den Jungen aus dem Wasser. Er wurde mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.
Noch am selben Tag hatten Polizisten zuvor eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen vom Eis im Französischen Garten verwiesen. Die Behörden betonten, dass selbst minusgrade Temperaturen keine sicheren Bedingungen garantieren. Die Tragfähigkeit des Eises kann sich plötzlich ändern und ist von oben kaum einzuschätzen. Vor allem junge Menschen erkennen die Risiken oft nicht und gehen davon aus, dass die zugefrorene Fläche sie tragen wird. Schon wenige Schritte können dazu führen, dass das Eis bricht – mit lebensbedrohlichen Folgen.
Die Rettung des Jungen zeigt, wie groß die Gefahren auf zugefrorenen Gewässern nach wie vor sind. Polizei und Feuerwehr appellieren weiterhin an die Bevölkerung, sich von vereisten Seen, Teichen und Flüssen fernzuhalten. Instabiles Eis bleibt eine ernste Gefahr – selbst bei frostigen Temperaturen.