17-stündiges Verkehrschaos auf der A29: Schnee und Glätte lösen Massenunfälle aus
Finn Wagner17-stündiges Verkehrschaos auf der A29: Schnee und Glätte lösen Massenunfälle aus
Massive Unfälle auf der A29 bei Papenburg – 17 Stunden Chaos durch Schnee und Glätte
Auf einem Abschnitt der Autobahn A29 in der Nähe von Papenburg kam es innerhalb von 17 Stunden zu einer Reihe von Unfällen. Starker Schneefall und glatte Straßen führten zu mehreren Kollisionen zwischen Pkw und Lkw. Die Behörden meldeten zwar keine Verletzten, warnten Autofahrer jedoch eindringlich, bei winterlichen Bedingungen das Tempo zu reduzieren.
Die Vorfälle begannen am Freitag, dem 9. Januar, um 9:17 Uhr und hielten bis Samstag, den 10. Januar, 4:22 Uhr an. Die meisten Unfälle ereigneten sich zwischen den Anschlussstellen Sande, Zetel, Rastede und dem Autobahnkreuz Papenburg-Nord. Viele davon waren Alleinunfälle, bei denen Fahrzeuge gegen Leitplanken prallten oder komplett von der Fahrbahn abkamen.
Auch mehrere Lkw waren in die Kollisionen verwickelt, die meisten blieben jedoch fahrbereit. Die Polizei sperrte zeitweise Fahrspuren und schloss Teile der Autobahn kurzfristig, um Wracks zu beräumen. Der Verkehr wurde während der Bergungsarbeiten über Standstreifen oder Umleitungen geführt. Erste Ermittlungen deuteten auf überhöhte Geschwindigkeit als Hauptursache hin – viele Fahrer hatten ihr Tempo nicht den schneebedeckten und vereisten Straßenverhältnissen angepasst. Die Unfälle verursachten Schäden in Höhe von etwa 80.000 Euro an Fahrzeugen und Leitplanken.
Die Behörden erinnerten die Autofahrer daran, bei Winterwetter langsamer zu fahren und ausreichend Abstand zu halten. Die A29 ist inzwischen wieder freigegeben, doch die Reparaturarbeiten an Leitplanken und Fahrbahnoberflächen könnten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Seit der Räumung des letzten Unfallorts wurden keine weiteren Behinderungen gemeldet.