28 March 2026, 12:10

290.000 Euro für ein neues Logo – Hessens Rebranding in der Kritik

Plakat mit Text und Logo, das besagt, dass Amerikaner durch Maßnahmen der Biden-Harris-Regierung 5,5 Milliarden Dollar im Jahr sparen, indem sie Überziehungs- und Rücklastschriftgebühren reduzieren.

290.000 Euro für ein neues Logo – Hessens Rebranding in der Kritik

Der Bund der Steuerzahler Hessen hat eine Untersuchung zum jüngsten Rebranding der Landesregierung eingeleitet. Die Vereinigung hinterfragt, ob die Ausgaben von 290.000 Euro für ein neues Corporate Design einen gerechtfertigten Einsatz öffentlicher Mittel darstellen. Vereinsvorsitzender Joachim Papendick übt offene Kritik an der Entscheidung und fordert eine stärkere Konzentration auf grundlegende öffentliche Leistungen.

Das Rebranding-Projekt, das allein in der Entwicklung rund 290.000 Euro kostete, steht sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei politischen Gruppen in der Kritik. Die Gesamtkosten für die Umsetzung des neuen Designs sind noch unklar – Kritiker warnen, sie könnten sogar noch weiter steigen. Papendick argumentiert, Steuergelder sollten stattdessen in Bereiche wie Bildung, Infrastruktur oder innere Sicherheit fließen, da diese den Bürgern seiner Meinung nach direkter zugutekämen.

Die Prüfung des Verbandes wird bewerten, ob das neue Logo und die visuelle Identität genug Mehrwert bieten, um die Ausgaben zu rechtfertigen. Sollte das Projekt als überzogen eingestuft werden, könnte es in der jährlichen Publikation "Die Schwarze Liste: Verschwendung öffentlicher Mittel" auftauchen – einem Bericht, der fragwürdige Ausgaben öffentlicher Haushalte dokumentiert. Der Vorstoß folgt auf zahlreiche Hinweise von Bürgern und eine breitere Debatte im Land.

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Obwohl der Verband die Notwendigkeit einer modernen visuellen Identität anerkennt, besteht er darauf, dass künftige Ausgaben stärker an den Prioritäten der Bevölkerung ausgerichtet sein müssen. Papendick betonte, dass in Krisenzeiten eine Logoneugestaltung kaum spürbare Verbesserungen für den Alltag der Menschen bringe.

Das Ergebnis der Untersuchung wird entscheiden, ob das Rebranding in die Liste der Verschwendungen aufgenommen wird. Bis dahin steht die Landesregierung unter Druck, die Kosten zu rechtfertigen und darzulegen, wie das neue Design dem öffentlichen Interesse dient. Die noch unbekannten Gesamtkosten der Umsetzung könnten die Diskussion weiter anheizen.

Quelle