30-jährige Leonie Bartsch kandidiert als Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin
Finn Wagner30-jährige Leonie Bartsch kandidiert als Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin
Die Linkspartei in Braunschweig hat Leonie Bartsch als ihre Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin nominiert. Mit nur 30 Jahren ist sie die einzige Frau im Rennen um das höchste politische Amt der Stadt. Zudem bestätigte die Partei Marcus Winkler als Spitzenkandidaten für den Wahlkreis Westlicher Ring bei den anstehenden Kommunalwahlen.
Bartsch wurde am Samstag auf der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Aktuell fungiert sie als Co-Vorsitzende der Braunschweiger Linkspartei und will an die bisherigen Erfolge der Partei anknüpfen. Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte die Partei 11,6 Prozent der Stimmen und zählt mittlerweile über 600 Mitglieder vor Ort.
Derzeit stellt die Linkspartei zwei Sitze im Braunschweiger Stadtrat. Zwar liegen keine detaillierten Zahlen aus früheren Kommunalwahlen vor, doch die Partei hofft, ihre bisherigen Ergebnisse zu übertreffen. Ein zentrales Thema von Bartschs Wahlkampf wird der bezahlbare Wohnraum sein – ein Problem, das sie als drängend für die Stadt beschreibt.
Die Wahlen für Oberbürgermeisterin, Stadtrat und Bezirksräte finden am 13. September 2023 statt. Winklers Kandidatur im Wahlkreis Westlicher Ring unterstreicht den Anspruch der Partei auf eine breitere Vertretung in der Kommunalpolitik.
Bartschs Nominierung steht für den Versuch, progressive Kräfte in der Braunschweiger Führung zu stärken. Die Strategie der Partei umfasst den Ausbau ihrer Ratspräsenz sowie die Bearbeitung zentraler lokaler Themen. Im September werden die Wählerinnen und Wähler entscheiden, ob ihr Wahlkampf gegen die Mitbewerberinnen und Mitbewerber an Fahrt gewinnt.






