57-Jähriger verliert 934 Euro an gefälschten Holz-Onlineshop
Ein 57-jähriger Mann aus Rinteln ist Opfer eines Online-Betrugs geworden, nachdem er Holz bestellt hatte, das nie geliefert wurde. Wie die Behörden mitteilten, erstattete er am 23. Januar 2026 Anzeige – der Schaden beläuft sich auf 934 Euro, die er an einen gefälschten Onlineshop überwiesen hatte.
Der Vorfall ereignete sich am 5. Januar 2026, als der Mann über einen Onlineshop 20 Kubikmeter Holz bestellte. In dem Glauben, es handele sich um ein seriöses Geschäft, überwies er den Betrag auf ein französisches Bankkonto. Die Ware blieb jedoch aus.
Ermittlungen ergaben später, dass das Unternehmen hinter der Website nie existiert hatte. Der Shop war eine Fälschung, die Käufer dazu bringen sollte, Geld zu überweisen, ohne jemals eine Lieferung zu erhalten.
Die Behörden warnen seitdem erneut vor den Gefahren beim Online-Shopping. Sie raten dazu, vor dem Kauf das Impressum des Verkäufers zu prüfen und Kundenbewertungen zu lesen. Alarmzeichen sind etwa die Forderung nach Vorauszahlung oder die Aufforderung, in Kryptowährungen zu zahlen. Sichere Zahlungsmethoden, die eine Rückbuchung ermöglichen, können das Risiko von Betrug verringern.
Der Fall des Mannes zeigt, wie verbreitet gefälschte Onlineshops in Deutschland sind. Zwar liegen für 2025 und 2026 noch keine genauen Zahlen vor, doch deuten Meldungen auf einen Anstieg solcher Betrugsfälle hin. Die Behörden appellieren weiterhin an die Verbraucher, bei Online-Transaktionen besonders wachsam zu sein und vor dem Kauf gründliche Prüfungen vorzunehmen.






