30 April 2026, 00:16

AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum Krah und Co. das Gaffel Haus verlassen mussten

Alte deutsche Zeitung "Berliner Wespen" vom 21. Februar 1873 mit einer Gruppe von Menschen in traditioneller deutscher Tracht, die sich unterhalten, und deutscher Text, der das Ereignis beschreibt.

AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum Krah und Co. das Gaffel Haus verlassen mussten

Drei Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) wurden vergangenes Wochenende aus einer Berliner Kneipe verwiesen. Betroffen waren Maximilian Krah, Steffen Janich und Philipp-Anders Rau, die das Gaffel Haus aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit verlassen mussten. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Kontroversen, die in den letzten Monaten mit Krahs politischem Wirken verbunden sind.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am Sonntag, dem 14. April, als Krah und Rau zunächst aufgefordert wurden, das Lokal zu verlassen. Als Janich nach dem Grund für die Aufforderung fragte, wurde auch er des Hauses verwiesen. Die Geschäftsführung der Kneipe hat sich trotz Anfragen der Bild bisher nicht öffentlich geäußert.

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Für Krah ist dies nicht der erste Ausschluss wegen seiner AfD-Verbindung. Ende Februar hatte die Druckerei Friedrich Pustet in Regensburg die Zusammenarbeit mit dem Wiener Verlag Castrum Verlag wegen eines geplanten Buches von Krah beendet. Im März zog dann die Leipziger Buchmesse ihre Einladung zurück, dort seinen Roman Die Reise nach Europa vorzustellen – mit Verweis auf Sicherheitsbedenken, was Krah als Vorwand zurückwies.

Nach dem Kneipen-Vorfall rief Krah seine Anhänger zum Boykott des Gaffel Haus auf. Er argumentierte, Kunden könnten durch ihre Entscheidung, wo sie ihr Geld ausgeben, Einfluss auf den Erfolg des Betriebs nehmen.

Der Rauswurf aus dem Gaffel Haus fügt sich in eine Reihe öffentlicher Ablehnungen von AfD-Mitgliedern ein. Krahs frühere Absage durch die Leipziger Buchmesse und der Rückzug der Druckerei von seinem Buchprojekt verdeutlichen die anhaltenden Spannungen. Da sich die Kneipenleitung nicht äußert, bleiben die genauen Gründe für den Ausschluss unbestätigt – doch der Vorfall hat bereits überregionale Aufmerksamkeit erregt.

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