17 March 2026, 00:53

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst: Proteste bleiben friedlich trotz blockierter Türen

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst: Proteste bleiben friedlich trotz blockierter Türen

Am 12. Februar 2026 fand in der Markthalle Delmenhorst eine Bürgerdialogveranstaltung der AfD statt. Vor Beginn der Veranstaltung hatten Unbekannte die Haupteingangstüren des Veranstaltungsorts mit Fahrradschlössern blockiert. Dennoch verliefen sowohl die AfD-Veranstaltung als auch eine Gegenkundgebung weitgehend ohne größere Störungen.

Der sogenannte "AfD-Zitadialog" war in der Markthalle geplant, während sich draußen etwa 150 Menschen zu einer Protestkundgebung versammelten. Die Redebeiträge bei der Gegenveranstaltung begannen um 17 Uhr und endeten planmäßig um 19 Uhr, als die Demonstration aufgelöst wurde.

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Keine politische Gruppe hatte im Vorfeld öffentlich zu Protesten gegen die AfD-Veranstaltung aufgerufen. Dennoch waren Polizeikräfte aus Delmenhorst und Oldenburg im Einsatz, um für Ordnung zu sorgen. Ihre Präsenz trug dazu bei, dass beide Veranstaltungen reibungslos abliefen.

Die AfD-Veranstaltung selbst endete gegen 21:30 Uhr. Die Beamten meldeten keine größeren Zwischenfälle – weder während des Dialogs noch bei der Gegenkundgebung – und führten dies auf ihre vorbereiteten Maßnahmen zurück.

Am Abend fanden somit zwei gegensätzliche Veranstaltungen statt, ohne dass es zu nennenswerten Konflikten kam. Die Gegenkundgebung löste sich pünktlich auf, während der AfD-Dialog später am Abend endete. Dank des Polizeieinsatzes blieb die Lage während des gesamten Abends unter Kontrolle.

AKTUALISIERUNG

Organisatoren Enthüllen Größere Protestbeteiligung Als Zunächst Gemeldet

Neue Details zeigen, dass die Anti-AfD-Demonstration größer und besser organisiert war als ursprünglich angegeben. Wichtige Erkenntnisse sind:

  • Der Protest wurde von Breiten Bündnis gegen Rechts, UNORDNUNSGAMT und Jugend gegen Rechts koordiniert
  • Trotz starken Regens nahmen 300 Antifaschisten teil, was die initially gemeldeten 150 Teilnehmer überstieg
  • Aktivisten verwendeten Video-Projektionen auf dem Gebäude während der Demonstration