Agrarminister Rainer unterstützt GAP-Reform für faire Landwirtschaft in Europa
Philipp HartmannAgrarminister Rainer unterstützt GAP-Reform für faire Landwirtschaft in Europa
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich hinter die Vorschläge für eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gestellt. Er begrüßte die von Norbert Lins, dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, vorgebrachten Ideen und betonte die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes, um landesweit die Landwirtschaft in Europa zu unterstützen.
Rainer sprach sich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Die Streichung der ländlichen Entwicklung verglich er mit dem Bau eines Hauses ohne tragende Säule – ein schwerwiegender struktureller Fehler.
Der Minister lobte Pläne, die darauf abzielen, kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung zu schenken. Zudem forderte er eine stärkere Förderung für junge und neu einsteigende Landwirtinnen und Landwirte, um ihnen die Übernahme von Familienbetrieben zu erleichtern.
Rainer unterstrich die zentrale Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Seiner Ansicht nach sind leistungsfähige und wettbewerbsstarke Betriebe entscheidend für die europäische Ernährungssouveränität und strategische Unabhängigkeit.
Die Reformvorschläge zielen darauf ab, eine GAP zu gestalten, die sowohl große als auch kleine Betriebe unterstützt. Rainers Zustimmung signalisiert Deutschlands Engagement für eine ausgewogene und nachhaltige Agrarpolitik. Die Reformen könnten neuen Landwirtinnen und Landwirten den Einstieg in den Sektor erleichtern und gleichzeitig die Ernährungssicherheit langfristig sichern.






