Ainsley Harriott bleibt zum zweiten Mal beim VIP-Tag der Chelsea Flower Show fern
Philipp HartmannAinsley Harriott bleibt zum zweiten Mal beim VIP-Tag der Chelsea Flower Show fern
TV-Koch Ainsley Harriott fehlt seit zwei Jahren beim VIP-Tag der Chelsea Flower Show
Zum zweiten Mal in Folge bleibt der Fernsehkoch Ainsley Harriott dem exklusiven VIP-Tag der Chelsea Flower Show fern. Der Bruch mit den Veranstaltern folgte auf einen Vorfall im Jahr 2022, bei dem seine Schwester Jacqueline in einen Teich stürzte – und zwar während einer Gartenveranstaltung der BBC. Trotz seiner langjährigen Verbindung zur Ausstellung erhielt Harriott seitdem keine Einladung mehr, seitdem er die Royal Horticultural Society (RHS) öffentlich kritisiert hatte.
Harriott hatte die Chelsea Flower Show zuvor mindestens achtmal besucht, doch der Konflikt begann 2022, als seine Schwester bei der Veranstaltung „BBC Studios Our Green Planet and RHS Bee Garden“ in einen Gartenteich fiel. Nach dem Unfall drohte der Koch der RHS mit rechtlichen Schritten, verzichtete letztlich aber auf eine Klage.
Seitdem bleibt ihm der Zugang zum VIP-Bereich verwehrt. Wie sein Management bestätigte, erhielt er weder 2023 noch 2024 eine Einladung. Erst nach einer Anfrage der „Mail on Sunday“ bei der RHS wurde ihm für die diesjährige Ausstellung ein normales Ticket angeboten.
Unterdessen bleibt Harriott beruflich gut ausgebucht: 2024 moderierte er für ITV einen Kochwettbewerb, der in drei Küchengärten des National Trust gedreht wurde. Zudem kehrt seine Serie „Ainsley’s Fantastic Flavours“ (dt. etwa „Ainsleys fantastische Aromen“) noch in diesem Jahr auf den Sender zurück. Die diesjährige Chelsea Flower Show präsentiert unter anderem einen Garten, der in Zusammenarbeit mit König Charles und Sir David Beckham entstanden ist – ein weiterer Höhepunkt in der Reihe prominenter Attraktionen.
Warum Harriott von der VIP-Liste gestrichen wurde, erklärte die RHS bisher nicht öffentlich. Seine Abwesenheit markiert einen deutlichen Bruch zu seinen früheren regelmäßigen Auftritten. Mit seinen laufenden ITV-Projekten scheint der Koch seinen Fokus ohnehin auf seine Fernsehkarriere zu legen – und weniger auf den anhaltenden Streit mit den Veranstaltern.






