30 March 2026, 06:08

Altkleider-Sammlung im Landkreis wird radikal umgestellt – was sich jetzt ändert

Ein Kleiderladen-Innenraum mit Kleidern an Bügeln, Schaufensterpuppen, Tischen mit Auslagen, Wandtafeln und Deckenlampen, identifiziert als der neue D Collection Store im Mall of America.

Altkleider-Sammlung im Landkreis wird radikal umgestellt – was sich jetzt ändert

Landkreis Schmalkalden-Meiningen ändert Alttextil-Sammlung

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt die Sammlung von Alttextilien um. Ein drastischer Einbruch auf dem Secondhand-Kleidermarkt zwingt die Verantwortlichen zum Umdenken. Das neue System setzt auf weniger, aber besser kontrollierte Annahmestellen, um Kosten zu sparen und die Qualität der gesammelten Ware zu verbessern.

Bisher sammelte der Landkreis jährlich rund 300 Tonnen alter Textilien. Die Erlöse aus dem Verkauf halfen, die Abfallgebühren stabil zu halten. Doch da der europäische Secondhand-Textilmarkt derzeit schwächelt, ist das bisherige Modell nicht mehr tragfähig.

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Weniger Container, mehr Kontrolle Viele der bisher frei zugänglichen Sammelbehälter werden abgebaut. In Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen der Hohen Rhön sind einige bereits entfernt worden. Stattdessen wurde am Recyclinghof Kaltennordheim (In der Aue 20) eine zentrale Annahmestelle eingerichtet.

Dort können Bürger saubere, tragbare Kleidung, Schuhe sowie Haushaltstextilien wie Bettwäsche, Handtücher und Vorhänge abgeben. Auch Gürtel, Hüte und Taschen werden angenommen. Stark verschmutzte Ware, Teppiche, Matratzen und Hausmüll hingegen werden abgewiesen. Ebenso sind nasse, schimmelige oder beschädigte Textilien nicht erlaubt.

Öffnungszeiten und Regeln Der Recyclinghof hat dienstags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie mittwochs, freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Behörden weisen darauf hin, keine Säcke oder Abfälle neben den Containern zurückzulassen. Bis Ende 2024 sind keine weiteren zentralen Sammelstellen geplant.

Ziel: Effizienz und Qualität Mit der Umstellung will der Landkreis Kosten senken und die Qualität der gesammelten Materialien sichern. Durch weniger, aber betreute Standorte soll die Sammlung effizienter gesteuert werden. Die Bürger müssen sich nun auf das neue System einstellen und die aktualisierten Abgaberegeln beachten.

Quelle