Anikó Glogowski-Merten übernimmt Führung der Landeszentrale für politische Bildung
Leni SchulzAnikó Glogowski-Merten übernimmt Führung der Landeszentrale für politische Bildung
Anikó Glogowski-Merten hat die Leitung der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung übernommen. Die 2017 gegründete Behörde fördert demokratisches Engagement und politisches Bewusstsein in der Region. Ihre Ernennung folgt auf den Abschied der bisherigen Direktorin Ulrike Engler im vergangenen Jahr.
Geboren 1982 in Braunschweig, bringt Glogowski-Merten umfangreiche Erfahrungen in Bildung und Politik mit. Nach einem Studium der Kunst- und Erziehungswissenschaften erwarb sie einen Master of Arts. Von 2016 bis 2021 arbeitete sie als Forumsdirektorin bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, einer liberalen Denkfabrik mit Verbindung zur Freien Demokratischen Partei (FDP).
Zwischen 2021 und 2025 war sie als FDP-Abgeordnete Mitglied des Deutschen Bundestags. Die Landeszentrale, die sie nun leitet, ist dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstellt und agiert als nichtrechtsfähige öffentliche Einrichtung. Ihre Arbeit wird von einem Fachbeirat begleitet, der strategische Schwerpunkte und den Haushalt mitgestaltet.
Die Einrichtung wurde ins Leben gerufen, um das öffentliche Interesse an Demokratie zu stärken und das Verständnis für politische Themen zu vertiefen. Glogowski-Merten folgt auf Engler, die das Amt bis zu ihrem Ausscheiden im Vorjahr innehatte.
Unter ihrer Führung wird die Landeszentrale ihre Mission fortsetzen, bürgerschaftliches Engagement und politische Bildung zu fördern. Ihre Erfahrungen in Politik und öffentlicher Teilhabe sollen die künftigen Projekte prägen. Der Beirat bleibt weiterhin in die Ausrichtung und Finanzierung eingebunden.