Arbeitsmarkt in Norddeutschland: Bremen verbessert sich, Niedersachsen bleibt stabil
Leni SchulzArbeitsmarkt in Norddeutschland: Bremen verbessert sich, Niedersachsen bleibt stabil
Arbeitsmarktzahlen für Juni zeigen gemischte Trends in Norddeutschland
In Bremen ging die Arbeitslosenquote leicht zurück, während sie in Niedersachsen stabil blieb. Beide Regionen verzeichneten zudem Veränderungen bei der Unterbeschäftigung und der Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze.
In Bremen sank die Arbeitslosenquote im Juni um 0,1 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen verringerte sich um 364 auf 42.090. Bereits im April war die Unterbeschäftigung in der Stadt um 1,8 Prozent auf 52.607 zurückgegangen. Allerdings ging auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 800 auf 347.500 zurück.
In Niedersachsen blieb die Arbeitslosenquote im Juni unverändert bei 6,0 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 1.415 auf 270.449. Im April war die Unterbeschäftigung in der Region dagegen um 0,5 Prozent auf 329.550 gestiegen. Gleichzeitig stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um 8.700 auf 3.162.900.
Während sich der Arbeitsmarkt in Bremen leicht verbesserte – sowohl bei der Arbeitslosigkeit als auch bei der Unterbeschäftigung –, hielt Niedersachsen seine Arbeitslosenquote stabil und konnte mehr sozialversicherungspflichtige Jobs schaffen. Beide Regionen beobachten die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt weiterhin genau.
