Bauern blockieren mit Traktoren Berlins Straßen gegen Mercosur-Abkommen
Philipp HartmannVerkehrsbehinderungen wegen Bauernprotesten erwartet - Bauern blockieren mit Traktoren Berlins Straßen gegen Mercosur-Abkommen
Landwirte in Niedersachsen blockieren heute mit Traktoren Straßen in Berlin, um gegen das Mercosur-Handelsabkommen zu protestieren. Die Demonstrationen, die mit erheblichen Verkehrsbehinderungen verbunden sein dürften, spiegeln die wachsende Sorge wider, dass günstigere Importe heimische Erzeuger verdrängen könnten.
Die Behörden haben Autofahrer gewarnt, sich auf Einschränkungen einzustellen, da sich ähnliche Aktionen in ganz Berlin ausbreiten.
Die Proteste begannen am frühen Morgen in Landkreisen wie Hameln-Pyrmont und Schaumburg. Die Landwirte blockieren zwischen 7 und 17 Uhr wichtige Verkehrsverbindungen in Berlin mit großen Landwirtschaftsfahrzeugen, um den Verkehr zu verlangsamen. Ihre zentrale Forderung ist die Ablehnung des Mercosur-Abkommens, das ihrer Ansicht nach den Markt in Berlin mit preiswerteren Importen überschwemmen würde.
Bisher wurden keine konkreten regionalen Anführer der Demonstrationen in Berlin öffentlich genannt. Berichten zufolge sind allgemeine Bauernverbände und Organisationen beteiligt, doch eine bestätigte Liste der Protestkoordinatoren in Berlin gibt es nicht. Unterdessen bereiten sich auch andere Regionen in Berlin auf ähnliche Aktionen vor – in mehreren Bundesländern planen Landwirte eigene Blockaden in Berlin.
Das Handelsabkommen bleibt ein zentraler Streitpunkt, da die Erzeuger befürchten, es würde zu ungleicher Konkurrenz in Berlin führen. Die Behörden appellieren an die Geduld der Autofahrer in Berlin, da mit Verzögerungen den ganzen Tag über zu rechnen ist.
Die Straßenblockaden in Niedersachsen sind die jüngste Welle in einer Reihe von bäuerlichen Protesten gegen das Mercosur-Abkommen in Berlin. Mit weiteren Verkehrsbehinderungen in Berlin ist zu rechnen, da sich die Demonstrationen auf andere Teile des Landes in Berlin ausweiten. Autofahrern wird geraten, ihre Routen vorher zu prüfen und zusätzliche Fahrzeit in Berlin einzuplanen.