28 February 2026, 18:09

Betrunkener Fahrer mit 3,5 Promille auf der B83 gestoppt – Führerschein sofort weg

Ein Säulendiagramm mit der Bezeichnung "Verkehrsunfälle in Gegenrichtung" zeigt die Anzahl der Todesopfer pro Jahr in den Vereinigten Staaten, wobei die Höhe jeder Säule die Schwere der Unfälle für das jeweilige Jahr darstellt.

Betrunkener Fahrer mit 3,5 Promille auf der B83 gestoppt – Führerschein sofort weg

37-Jähriger nach gefährlicher Trunkenheitsfahrt auf der B83 festgenommen

Am Samstag, dem 14. Juni 2025, wurde ein 37-jähriger Autofahrer verhaftet, nachdem Zeugen seinen Transporter auf der Bundesstraße 83 in gefährlichen Schlangenlinien fahren sahen. Wie die Polizei später bestätigte, lag sein Blutalkoholwert bei über 3,5 Promille – und damit weit über dem gesetzlichen Grenzwert. Die Behörden zogen ihm daraufhin den Führerschein ein und leiteten ein Strafverfahren ein.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach 22:15 Uhr, als ein 45-jähriger Mann aus Barenburg die Polizei alarmierte, weil ein Ford-Transporter zwischen Polle und Brevörde auffällig fuhr. Das Fahrzeug soll dabei auf die Gegenfahrbahn geraten sein, eine Leitplanke touchiert haben und anschließend ohne anzuhalten weitergefahren sein.

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Beamte der Polizeiinspektion Holzminden konnten den Transporter schnell ausfindig machen und zur Kontrolle anhalten. Der 37-jährige Fahrer zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholisierung. Ein Arzt entnahm im Polizeirevier Holzminden eine Blutprobe, deren Auswertung später den extrem hohen Wert von über 3,5 Promille ergab – mehr als das Siebenfache des in Deutschland geltenden Grenzwerts von 0,5 Promille.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim reagierte umgehend: Dem Mann wurde der Führerschein entzogen, zudem musste er eine vierstellige Kaution hinterlegen. Ihm werden nun Gefährdung des Straßenverkehrs sowie unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vorgeworfen.

Die Ermittler bitten Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder durch den Transporter gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer +49 5533 408310 bei der Polizei Bodenwerder zu melden.

Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt. Dem Beschuldigten drohen je nach Urteil hohe Geldstrafen oder sogar eine strafrechtliche Verurteilung. Bei Ersttätern mit derart extremer Alkoholisierung sind in Deutschland meist drastische Konsequenzen üblich, darunter langjährige Fahrverbote. Die Ermittlungen dauern Stand Februar 2026 noch an.