BFC Dynamo triumphiert nach chaotischem 6:3-Spektakel im Berliner Pokal-Halbfinale
Philipp HartmannBFC Dynamo triumphiert nach chaotischem 6:3-Spektakel im Berliner Pokal-Halbfinale
BFC Dynamo sichert sich mit 6:3 nach Verlängerung dramatischen Einzug ins Berliner Pokalfinale
In einem spektakulären Spiel mit roten Karten, Zuschauerausschreitungen und einem späten Comeback setzte sich der BFC Dynamo in der Verlängerung mit 6:3 gegen Sparta Lichtenberg durch und steht damit im Finale des Berliner Pokals. Dort trifft die Mannschaft am 23. Mai im Mommsenstadion auf die VSG Altglienicke.
Levin Mattmüller hatte den BFC Dynamo früh in Führung gebracht (7.), doch Sparta Lichtenberg kämpfte sich zurück: Dominic Schmüser und Berkin Tonk drehten das Spiel zum 2:1. Anschließend wurde die Partie für elf Minuten unterbrochen, nachdem es außerhalb des Stadions zu Ausschreitungen und Pyrotechnik-Einsätzen gekommen war.
Erst in der 89. Minute gelang Lloyd-Addo Kuffour der Ausgleich für Dynamo, der die Verlängerung erzwang. Doch in der 109. Minute sah Spartas Kapitän Ömer Toktumur die Rote Karte – sein Team musste fortan in Unterzahl weiterspielen.
Der BFC Dynamo nutzte die Überzahl gnadenlos: Leander Fritzsche erzielte einen Hattrick, Rufat Dadashov traf ebenfalls. Zwar brachte Marko Trojanovic Sparta zwischenzeitlich mit 3:2 in Führung, doch Dynamos unerbittlicher Angriff besiegelte schließlich den 6:3-Erfolg.
Mit dem Sieg hat sich der BFC Dynamo das Finale im Berliner Pokal gegen die VSG Altglienicke gesichert. Die Partie findet am 23. Mai im Mommsenstadion statt. Dynamos starke Verlängerung entschied ein chaotisches und hart umkämpftes Spiel letztlich für sich.






