18 April 2026, 14:13

Bildungsminister tanzt mit Schülern bei Protest für bessere Schulen

Schwarzes und weißes Bild von Kindern in Schuluniformen, die in einem Raum mit einem Kreuzsymbol an der Wand, Glastüren mit Vorhängen und Deckenlampen tanzen.

Bildungsminister tanzt mit Schülern bei Protest für bessere Schulen

Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) schloss sich diese Woche einer Schülerdemonstration an – und tanzte sogar mit den Protestierenden. Die Aktion unterstrich die wachsende Sorge um die Schulfinanzierung angesichts rekordhoher Schülerzahlen und eines massiven Lehrkräftemangels, die im kommenden Jahr auf das Bildungssystem zukommen.

Mit Plakaten – eines mit der Aufschrift "Zerstücktelt nicht unsere Zukunft" – versammelten sich die Schüler und skandierten ihre Forderungen nach besseren Bedingungen: "Keine Kürzungen hier – wir brauchen mehr Bildung, mehr Raum, mehr Chancen, das ist unser Ziel!" Hoffmann ging direkt auf die jungen Demonstranten zu, hörte sich ihre Anliegen an und nahm anschließend selbst das Wort.

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Er warb um ihre Unterstützung und rief der Menge zu: "Gemeinsam werden wir kämpfen, damit ihr die Chancen bekommt, die ihr verdient." Die CDU teilte später ein Video des Moments auf Instagram, das Hoffmann beim Tanzen mit den Schülern zeigt. Er bezeichnete ihr Engagement als "gewaltig" und betonte erneut sein Versprechen: "Wir kämpfen für eure Schulen."

Die Proteste fallen in eine Phase, in der die neue SPD/CDU-Koalition in Brandenburg plant, 250 zusätzliche Lehrstellen zu schaffen. Damit soll der schwerste Lehrkräftemangel seit Jahren gelindert werden – doch die steigenden Schülerzahlen werden die Schulen weiter unter Druck setzen.

Die Demonstration erhöhte den Druck auf die Verantwortlichen angesichts der Herausforderungen im kommenden Schuljahr. Hoffmanns Teilnahme signalisierte, dass die Politik die Krise erkannt hat. Ob die 250 neuen Stellen ausreichen, bleibt jedoch abzuwarten. In den nächsten Monaten werden die Schulen mit der doppelten Belastung durch überfüllte Klassen und Personalmangel konfrontiert sein.

Quelle