18 April 2026, 14:13

BMW kämpft mit schwachen Zahlen – doch der elektrische i3 soll die Wende bringen

Liniendiagramm, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten zeigt, wobei die Gesamtkapazität von BMW angegeben ist.

BMW kämpft mit schwachen Zahlen – doch der elektrische i3 soll die Wende bringen

BMW steht vor einem herausfordernden Jahr: Die finanzielle Performance schwächelt, und ein Führungswechsel steht bevor. Seit Januar haben die Aktien des Konzerns um 18,4 % nachgegeben und notieren derzeit bei 78,28 Euro. Dennoch blicken Analysten optimistisch auf das langfristige Wachstumspotenzial des Unternehmens.

Für das Jahr 2025 meldete BMW einen Rückgang des Vorsteuergewinns um 6,7 % auf 10,2 Milliarden Euro sowie ein Minus beim Umsatz von 6,3 %. Die EBIT-Marge der Automobilsparte dürfte 2026 aufgrund höherer Zölle voraussichtlich um etwa 1,25 Prozentpunkte schrumpfen.

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Bald steht zudem ein Wechsel an der Unternehmensspitze an: Milan Nedeljkovic wird Oliver Zipse am 14. Mai 2026 als Vorstandsvorsitzenden ablösen. Weitere Einblicke in die aktuelle Lage erhalten Investoren, wenn BMW am 6. Mai die Zahlen für das erste Quartal vorlegt.

Ein entscheidender Moment folgt im August 2026 mit dem Start der Serienproduktion des vollelektrischen BMW i3 in München. Das Modell überzeugt mit einer WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern und einer 800-Volt-Architektur für schnelles Laden – ein Test für die zukünftige Profitabilität der Marke. Der Marktstart gilt als Gradmesser für BMWs Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Elektrofahrzeuge.

Trotz der jüngsten Schwierigkeiten stuft das US-amerikanische Analysehaus Bernstein die Aktie weiterhin mit "Outperform" ein. Die Experten sehen erhebliches Aufwärtspotenzial und signalisieren damit Vertrauen in die langfristige Strategie des Konzerns.

Die kommenden Monate werden für BMW entscheidend: Der Führungswechsel und der Produktionsstart des elektrischen i3 stehen an. Bei sinkenden Aktienkursen und unter Druck geratenen Margen könnte der Erfolg des neuen Modells über die finanzielle Erholung des Unternehmens entscheiden. Bernsteins positive Einschätzung deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin Potenzial in der zukünftigen Ausrichtung der Marke sehen.

Quelle