31 March 2026, 06:08

Brandenburg stockt Führungsebenen in Innen- und Gesundheitsministerium auf

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Parks und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text.

Brandenburg stockt Führungsebenen in Innen- und Gesundheitsministerium auf

Die Landesregierung Brandenburgs stockt die Führungsebenen in zwei Schlüsselressorts auf. Innenminister Jan Redmann (CDU) und Gesundheitsminister René Wilke (SPD) erhalten jeweils einen zweiten Staatssekretär. Die Neubesetzungen folgen auf gestiegene Arbeitsbelastungen und erweiterte Zuständigkeiten in beiden Behörden.

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Die neuen Staatssekretäre, Jörg Treffke und Friederike Haase, werden ihre Ämter nach der Kabinettssitzung am Dienstag antreten. Im Innenministerium sind die Personalzahlen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Noch vor fünf Jahren gab es dort nur zwei Staatssekretäre – nun werden es vier sein. Diese Aufstockung spiegelt die ausgeweiteten Aufgaben wider, insbesondere nach der Flüchtlingskrise 2022 und den jüngsten Koalitionsvereinbarungen unter der seit 2024 amtierenden SPD-geführten Regierung mit Grünen-Beteiligung. Bereits jetzt ist Uwe Schüler als Staatssekretär im Ministerium tätig; Jan Redmann, der zugleich stellvertretender Ministerpräsident ist, wird künftig zwei Staatssekretäre führen.

Jörg Treffke bringt umfangreiche Erfahrung mit: Zuletzt leitete er im Verfassungsschutz die Abteilung für Sicherheit und Spionageabwehr. Seine Berufung soll die Handlungsfähigkeit des Ministeriums bei der Bewältigung komplexer Sicherheitsfragen stärken.

Auch das Gesundheitsressort erhält Verstärkung. Friederike Haase, bisher Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, wechselt in das neu strukturierte Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dort ist bereits Johannes Wagner in einer ähnlichen Position tätig. Die SPD-Fraktion hatte infrage gestellt, ob Wilkes erweitertes "Superministerium" einen zweiten Staatssekretär rechtfertige – die Partei verteidigte den Schritt jedoch mit Verweis auf die wachsende Arbeitsbelastung und die vielfältigen Aufgabenbereiche.

Das Innenministerium verfügt damit über mehr Staatssekretäre als andere Ressorts. Während das Finanzministerium stabil bei zwei bleibt, stieg die Zahl im Bildungsbereich von zwei auf drei. Die Veränderungen unterstreichen die verschobenen Prioritäten der Brandenburgischen Landesregierung, insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Sozialpolitik. Mit den Ernennungen von Treffke und Haase wird das Innenministerium künftig über vier, das Gesundheitsministerium über zwei Staatssekretäre verfügen. Ihre Arbeit soll den gestiegenen Anforderungen in beiden Behörden Rechnung tragen. Die Kabinettsentscheidung zeigt die laufenden Anpassungen der Regierungsstrukturen als Reaktion auf sich wandelnde Herausforderungen.

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