Bremerhaven investiert 56 Millionen Euro in den Ausbau des Güterbahnhofs Speckenbüttel
Noah JägerBremerhaven investiert 56 Millionen Euro in den Ausbau des Güterbahnhofs Speckenbüttel
Bahnhof Speckenbüttel im Bremerhavener Hafen wird für 56 Millionen Euro ausgebaut
Der Güterverkehrsknotenpunkt Speckenbüttel im Bremerhavener Hafen wird deutlich erweitert, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Das rund 56 Millionen Euro teure Projekt sieht den Bau neuer Gleise sowie die Modernisierung der digitalen Infrastruktur vor. Die Arbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein – ohne dass der laufende Betrieb beeinträchtigt wird.
Aktuell verfügt der Bahnhof über 16 Nebengleise, doch die Kapazitäten sind nahezu ausgeschöpft. Um Engpässe zu vermeiden, entstehen sieben zusätzliche Gleise neben den bestehenden Anlagen. Die Erweiterung soll die Abwicklung von Güterzügen effizienter gestalten.
Zudem ersetzt ein elektronisches Stellwerk die veraltete Technik. Die Aufrüstung ermöglicht eine bessere Koordination zwischen Schienen- und Hafenbetrieb. Speckenbüttel ist ein zentraler Umschlagplatz: Hier werden mehr als die Hälfte des Bremer Containerverkehrs sowie 80 Prozent der RoRo-Ladung – etwa Autos und Schwermaschinen – abgewickelt.
Die Bauarbeiten sind so geplant, dass es zu keinen Betriebsstörungen kommt. Die neue Infrastruktur wird den Hafen bei der Abfertigung von Gütern unterstützen, darunter landwirtschaftliche Fahrzeuge und militärische Transportgüter.
Durch die Erweiterung steigen nicht nur die Kapazitäten, sondern auch die Effizienz des Bahnhofs Speckenbüttel. Nach der Fertigstellung Anfang 2028 kann die modernisierte Anlage die hohen Frachtvolumina des Hafens besser bewältigen. Die Investition von 56 Millionen Euro soll Bremerhavens Stellung als bedeutendes Logistikzentrum weiter stärken.






