Bundesländer fordern nationale Materialreserve nach Stromnetz-Sabotage in Berlin
Philipp HartmannBundesländer fordern nationale Materialreserve nach Stromnetz-Sabotage in Berlin
Die Innenminister der deutschen Bundesländer schlagen die Einrichtung einer Nationalen Reserve für Bau- und Reparaturmaterialien vor. Der Plan entstand als Reaktion auf einen schweren Sabotageanschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar, bei dem zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom waren.
In der Reserve sollen lebenswichtige Komponenten für die Stromversorgung gelagert werden, darunter Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen, Spezialkabel und Schutzsysteme. Ziel ist es, Notfallreparaturen zu beschleunigen und Lieferkettenrisiken zu verringern.
Zudem fordern die Länder bundesweite Regelungen, um in Krisen Genehmigungen für Schwer- und Großraumtransporte zu beschleunigen. Dadurch könnten kritische Materialien im Bedarfsfall schneller bewegt werden. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über Angriffe auf zentrale Infrastruktur in ganz Deutschland.
Die geplante Reserve soll helfen, wichtige Systeme rascher wiederherzustellen und Verzögerungen durch fehlende Bauteile oder Transportengpässe zu minimieren. Die Länder drängen die Bundesregierung nun, das Vorhaben zu unterstützen.






