02 April 2026, 12:11

Bundesprogramm verwandelt Büros in bezahlbaren Wohnraum – bis zu 30.000 Euro pro Wohnung

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und begleitendem Text, der Gebäude, Straßen und andere Merkmale beschreibt.

Bundesprogramm verwandelt Büros in bezahlbaren Wohnraum – bis zu 30.000 Euro pro Wohnung

Bundesprogramm fördert Umwandlung von Büros in Wohnraum

Ein neues Bundesförderprogramm wird Investoren Zuschüsse für die Umwandlung leerstehender Büroräume in Wohnungen bieten. Ab Sommer 2026 soll die Initiative Wohnungsmangel in Deutschlands größten Städten entgegenwirken. Bis zu 300 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten werden das Vorhaben unterstützen.

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Im Rahmen des Programms "Gewerbe zu Wohnen" (Gewerbe in Wohnraum) können Bauherren bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit erhalten. Die Förderung muss nicht zurückgezahlt werden und soll klimafreundliche Sanierungen anreizen. Ziel sind die sieben größten Städte Deutschlands, in denen ungenutzte Büroflächen Platz für rund 11.000 neue Wohnungen bieten. Theoretisch ließen sich bis zu 60.000 Wohnungen schaffen, wenn alle geeigneten Flächen umgenutzt würden. Allerdings haben die stark gestiegenen Baukosten in den letzten Jahren solche Umbauten finanziell weniger attraktiv gemacht.

Um Fördergelder zu erhalten, müssen die Sanierungen mindestens den Standard "Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien" erfüllen. Denkmalschutzobjekte sind von dieser Auflage ausgenommen. Viele Büro-zu-Wohnraum-Projekte erfordern zudem kostspielige Umbauten, da Gewerbeimmobilien ursprünglich nicht als Wohnraum konzipiert sind.

Bisher hat kein Bundesland ein vergleichbares Programm aufgelegt. Die bundesweite Initiative ist die erste ihrer Art und kombiniert Zuschüsse mit niedrigverzinslichen Darlehen. Pro Unternehmen sind maximal 300.000 Euro Fördersumme möglich.

Das Programm zielt darauf ab, Leerstände zu verringern und gleichzeitig den Wohnungsbestand zu erweitern. Durch die Förderung energieeffizienter Umbauten unterstützt es zudem Klimaziele. Für Bauherren wird es entscheidend sein, die Fördermittel gegen die hohen Sanierungskosten abzuwägen, wenn sie Projekte planen.

Quelle