25 April 2026, 00:11

Bundestag beschließt Spritpreisbremse und Steuerentlastungen für Bürger

Alte Postkarte mit einer Briefmarke, die 'Lichtenwald, Deutschland - Brief nach Deutschland' lautet, mit handgeschriebenem Text und zwei zusätzlichen Briefmarken oben rechts.

Bundestag beschließt Spritpreisbremse und Steuerentlastungen für Bürger

Der Deutsche Bundestag hat eine vorübergehende Spritpreisbremse verabschiedet, um die finanzielle Belastung der Bürger zu verringern. Die Maßnahme sieht vor, dass Benzin und Diesel für zwei Monate um etwa 17 Cent pro Liter günstiger werden. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bezeichnete den Schritt als wichtiges Signal in der anhaltenden Wirtschaftskrise.

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Die Preissenkung tritt am 1. Mai 2023 in Kraft und gilt bis Ende Juni. Klingbeil betonte, wie entscheidend eine strenge Kontrolle sei, damit die Ersparnis auch bei den Verbrauchern ankommt. Gleichzeitig warnte er, dass die Finanzierungsmechanismen robust sein müssten, um Preismanipulationen zu verhindern.

Unabhängig davon bestätigte Klingbeil, dass die EU-Kommission in Brüssel weiterhin Deutschlands Vorschlag für eine Übergewinnsteuer prüft. Die Gespräche mit der Kommission bezeichnete er als "konstruktiv" und bekräftigte sein Vorhaben, Unternehmen für übermäßige Gewinne in Krisenzeiten zur Rechenschaft zu ziehen. Der Minister verwies darauf, dass eine ähnliche Abgabe im Jahr 2022 gut funktioniert habe – auch wenn das Vorhaben innerhalb der Koalition weiterhin umstritten bleibt.

Zudem einigte sich die Regierung auf Reformen bei der Einkommensteuer, um Gering- und Mittelverdiener zu entlasten. Klingbeil kündigte Anpassungen der Steuertarife an, um gezielt jenen Haushalten finanziell unter die Arme zu greifen, die besonders unter den steigenden Kosten leiden.

Die Spritpreisbremse wird die Kraftstoffkosten an der Zapfsäule für zwei Monate ab kommendem Mai drosseln. Parallel laufen die Verhandlungen über die Übergewinnsteuer mit EU-Vertretern weiter. Auch die Steuerreformen zugunsten einkommensschwächerer Gruppen sollen als Teil des umfassenden Entlastungspakets vorankommen.

Quelle