31 March 2026, 20:10

Bundeswehr plant Milliarden-Deal für Kamikaze-Drohnen mit Rheinmetall und Co.

Schwarz-weißes Dokument mit der Überschrift "Vast German War Material Surrendered to Allies" mit detaillierten Illustrationen von übergebenen deutschen Kriegsfahrzeugen, Schiffen und Ausrüstung.

Bundeswehr plant Milliarden-Deal für Kamikaze-Drohnen mit Rheinmetall und Co.

Das deutsche Verteidigungsministerium treibt die Pläne zum Erwerb von sogenannten Loitering Munitions (auch "Kamikaze-Drohnen") von drei Herstellern voran. Eines der ausgewählten Unternehmen, Rheinmetall, könnte einen Rahmenvertrag im Wert von bis zu 2,4 Milliarden Euro erhalten. Das Ministerium hat nun die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestags für das Vorhaben beantragt.

Geplant ist der Abschluss eines Rahmenabkommens mit Rheinmetall über insgesamt 2,387 Milliarden Euro. Laut Vertrag muss das Unternehmen bis Ende April 2027 alle abschließenden Qualifikationskriterien erfüllen. Sollten die Anforderungen nicht erfüllt werden, behält sich das Ministerium das Recht vor, den Vertrag zu kündigen.

Eine erste Bestellung in Höhe von knapp 300 Millionen Euro umfasst Bodenstationen, Luftfahrtsysteme, Schulungsmaterialien und Simulatoren. Zudem hat das Ministerium 25 Millionen Euro speziell für Rheinmetalls Raider-Drohnen vorgesehen, die als "bahnbrechende Neuentwicklung" beschrieben werden. Die Drohnen sollen mit optischen Sensoren ausgestattet sein, um bestehende Systeme zu ergänzen.

Neben Rheinmetall wurden auch Stark Defence und Helsing als Lieferanten für Loitering Munitions für die Bundeswehr ausgewählt. Stark Defence erhielt einen Auftrag über 270 Millionen Euro für seine Virtus-Drohnenreihe, während Helsings Vertrag Teil der umfassenderen Beschaffungsstrategie bleibt. Die Raider-Drohnen von Rheinmetall sollen gemeinsam mit den Systemen von Helsing und Stark Defence eingesetzt werden und so die Fähigkeiten der Bundeswehr stärken.

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Der Antrag des Ministeriums an den Haushaltsausschuss markiert einen entscheidenden Schritt zur Finalisierung der Beschaffung. Bei Genehmigung könnten Rheinmetalls Systeme nach Erfüllung aller Auflagen bis zum Stichtag 2027 in Dienst gestellt werden.

Quelle