06 May 2026, 02:58

Bürgerinitiative will Gifhorns Politik mit frischem Führungswillen revolutionieren

Ausführliche alte Stadtplan-Karte mit Gebäuden, Straßen und nummerierten Texten, markiert für eine vorgeschlagene Entwicklung unten.

Bürgerinitiative will Gifhorns Politik mit frischem Führungswillen revolutionieren

Jacqueline Kleinhans kandidiert als Spitzenkandidatin der neuen Bürgerinitiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ für das Amt der Bürgermeisterin in Gifhorn. Die Initiative will sich von der traditionellen Parteipolitik abgrenzen und setzt stattdessen auf transparente, faktenbasierte Regierungsführung. Kleinhans, ausgebildete Pädagogin mit zehn Jahren Erfahrung als Schulsozialarbeiterin in der Stadt, betont, dass Gifhorn ungenutztes Potenzial habe – das jedoch frischen Führungswillen erfordere.

Die Gruppe hat klare Schwerpunkte definiert: öffentliche Sicherheit, Stadtentwicklung, Wirtschaftswachstum, Bürgerbeteiligung und eine schlankere Verwaltung. Nun ruft sie die Einwohner auf, sich zu engagieren – sei es durch Unterstützung der Kampagne oder sogar durch eine eigene Kandidatur auf ihrer Liste.

Kleinhans übt scharfe Kritik an der Handhabung des Mühlenmuseum-Projekts durch die Stadt. Die Sanierungskosten seien völlig aus dem Ruder gelaufen, belasteten den Haushalt übermäßig und gingen zu Lasten dringenderer Vorhaben wie dem Schulbau, so ihre Argumentation. Stattdessen fordert die Initiative eine vollständige Neubewertung des Projekts – inklusive der Option eines Abrisses und der Prüfung alternativer Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die ungenutzten städtischen Immobilien. Kleinhans drängt auf konkrete Pläne zur Umnutzung leerstehender kommunaler Gebäude, etwa die Umwandlung des Ratsweinkellers in ein neues Standesamt. Ihr Ansatz setzt auf pragmatische Lösungen statt auf jahrelange Verzögerungen.

Doch es geht der Gruppe um mehr als nur Infrastruktur: Sie will die lokale Politik neu gestalten. Ihr Programm beschreibt sie als Plattform für verantwortungsvolle, inklusive Entscheidungsfindung – jenseits von Parteigrenzen. Der Name „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ stehe für ihre Kernwerte, betont Kleinhans: Optimismus, Einheit und Rechenschaftspflicht.

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Um Schwung zu gewinnen, wirbt die Initiative aktiv um Kandidaten und Freiwillige. Engagierte Bürger sind aufgerufen, sich zu melden – Unterstützung wird allen angeboten, die unter ihrem Banner antreten möchten. Ziel ist eine breite Koalition von Einwohnern, die ihre Vision für die Zukunft Gifhorns teilen.

Die Kampagne markiert einen Wandel in Gifhorns politischem Gefüge: Kleinhans inszeniert sich als Außenseiterin des etablierten Parteiensystems. Bei einem Wahlsieg stünden Haushaltsdisziplin, Bürgerbeteiligung und die sinnvolle Nutzung bestehender Ressourcen im Mittelpunkt. Ob dieser Kurs gelingt, hängt nun davon ab, ob die Einwohner dem Aufruf folgen – und die lokale Politik mitgestalten wollen.

Quelle