14 April 2026, 10:08

Cancom präsentiert durchwachsene Bilanz 2025 mit Licht und Schatten

Blauer Hintergrund mit zentrierter weißer Schrift, die "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem Hochgeschwindigkeitsinternet zu verbinden."

Cancom präsentiert durchwachsene Bilanz 2025 mit Licht und Schatten

Cancom legt gemischte Jahreszahlen für 2025 vor

Cancom hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2025 veröffentlicht, die eine uneinheitliche Entwicklung in verschiedenen Märkten zeigen. Während die internationalen Umsätze stiegen, verzeichnete das IT-Dienstleistungsunternehmen im Heimatmarkt Deutschland einen Rückgang. Trotz dieser Herausforderungen blickt das Unternehmen vorsichtig optimistisch auf das kommende Jahr.

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Im Jahr 2025 sank der Gesamtumsatz der Cancom-Gruppe leicht auf 1,71 Milliarden Euro – nach 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. Treiber dieses Rückgangs war ein Minus von 3,7 Prozent im Deutschlandgeschäft, das auf 1,09 Milliarden Euro fiel. Dagegen entwickelte sich das internationale Geschäft positiv und legte um 3,2 Prozent auf 622,1 Millionen Euro zu.

Der Bruttogewinn stieg moderat auf 697 Millionen Euro (2024: 694 Millionen Euro). Das operative EBITDA belief sich auf 38,9 Millionen Euro. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro.

Cancom erwartet für 2026 eine stabile Nachfrage nach Kernprojekten im Bereich der Digitalisierung. Mögliche Preiserhöhungen und Lieferkettenengpässe bei IT-Komponenten könnten jedoch Risiken für die Geschäftsentwicklung darstellen. Unterdessen prognostiziert der Konkurrent Bechtle ein Umsatzwachstum von bis zu fünf Prozent für 2026, während Computacenter trotz Branchenherausforderungen zuversichtlich bleibt.

Die Ergebnisse von Cancom für 2025 spiegeln ein durchwachsenes Jahr wider: Während das Auslandsgeschäft wuchs, belasteten schwächere Inlandszahlen die Bilanz. Die Prognose für 2026 fällt verhalten optimistisch aus, da externe Faktoren wie Komponentenpreise und -verfügbarkeit die Ergebnisse beeinflussen könnten. Die Umsatzprognosen deuten auf eine mögliche Erholung hin, doch bleiben Risiken bestehen.

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