CDU-Büro in Jena mit "Merz leck Eier"-Parole beschmiert – Polizei ermittelt
Finn WagnerGraffiti an der CDU-Zentrale in Jena richtet sich gegen Bundeskanzler Merz - CDU-Büro in Jena mit "Merz leck Eier"-Parole beschmiert – Polizei ermittelt
In der Nacht ist das CDU-Büro in Jena Ziel von Vandalismus geworden. Auf die Wände wurden unter anderem der Spruch "Merz leck Eier" gesprüht. Bereits zuvor war der gleiche Parole auf Protestschildern in Berlin aufgetaucht und hatte dort das Interesse der Polizei geweckt.
Der Angriff in Jena ist der jüngste einer Reihe von Vandalismusvorfällen, die sich gegen den örtlichen CDU-Verband richten. Unbekannte beschmierten das Gebäude mit mehreren provokativen Parolen, woraufhin die Polizei Ermittlungen wegen Sachbeschädigung einleitete.
Der Spruch "Merz leck Eier" war bereits bei einer Berliner Studentendemo aufgefallen, bei der eine 18-Jährige von den Behörden vernommen worden war. Während die Bundes-CDU sich bisher weder zu der Parole noch zu möglichen rechtlichen Schritten geäußert hat, zeigt sich die Partei besorgt über die zunehmende Verrohung politischer Debatten.
Die Jenaer CDU verurteilte den Vandalismus als Angriff auf demokratische Institutionen und ihre Mitglieder. Parteivertreter wiesen auf eine besorgniserregende Entwicklung hin, bei der persönliche Beleidigungen und Sachbeschädigungen an die Stelle sachlicher Auseinandersetzungen treten.
Die Polizei ermittelt weiterhin sowohl im Fall der Jenaer Graffiti als auch im Zusammenhang mit der Berliner Protestaktion. Auf Bundesebene hat die CDU bisher keine offiziellen Stellungnahmen zu rechtlichen Konsequenzen abgegeben. Lokale Gliederungen positionieren sich jedoch klar gegen die eskalierende politische Aggression.






