04 April 2026, 20:08

CDU/CSU gönnt sich Osterpause – doch diese Themen warten danach

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der detaillierte Layout-Informationen mit Textanmerkungen enthält.

CDU/CSU gönnt sich Osterpause – doch diese Themen warten danach

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gönnt sich über die Osterfeiertage eine kurze Auszeit. Steffen Bilger, der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, hat die Abgeordneten aufgefordert, die Zeit für Besinnung und Erholung zu nutzen. Er betonte, dass die Koalition nach wie vor große Aufgaben vor sich habe und nach den Feiertagen mit neuer Konzentration an die Arbeit zurückkehren werde.

Bilger unterstrich die Notwendigkeit einer Pause, um laufende Debatten zu ordnen und neue Kraft zu schöpfen. Die Osterzeit bezeichnete er als Gelegenheit, Abstand zu gewinnen, bevor man sich den zentralen Themen widmet. Auf der Agenda der Koalition stehen wichtige Reformen, darunter die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sowie die Finalisierung des Haushaltsrahmens für 2027.

Akute Änderungen bei den geplanten Gesundheitsreformen oder Haushaltsberatungen wurden nicht angekündigt. CDU-Chef Friedrich Merz stellte klar, dass die jüngsten Wahlergebnisse in Baden-Württemberg keine Auswirkungen auf die Arbeit der Bundesregierung hätten. CSU-Vorsitzender Markus Söder wies unterdessen Vorschläge zurück, die Familienmitversicherung im Gesundheitssystem abzuschaffen.

Bilger machte deutlich, dass die Koalition weiterhin zu ihren Prioritäten stehe. Nach Ostern werde die Fraktion die Arbeit mit gestärktem Zusammenhalt und Zielbewusstsein wiederaufnehmen.

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Die Osterpause der Koalition dient der Vorbereitung auf die anstehenden Herausforderungen. Die Finanzierung der Krankenversicherung und der Haushalt 2027 werden nach der Unterbrechung im Mittelpunkt der Beratungen stehen. Die Führungsspitzen bestätigten, dass weder regionale Wahlergebnisse noch interne Diskussionen die Bundespolitik beeinträchtigen würden.

Quelle