Christian Pander wird neuer Präsident von Preußen Münster und setzt auf Wachstum
Noah JägerMünster-Präsident Pander: Potenzial 'auf die Straße bringen' - Christian Pander wird neuer Präsident von Preußen Münster und setzt auf Wachstum
Preußen Münster präsentiert Christian Pander als neuen Präsidenten
Der ehemalige Nationalspieler Christian Pander übernimmt das Amt des Präsidenten bei Preußen Münster – nach einer Saison, in der der Verein den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert hat. Seine Berufung markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Phase stetiger Entwicklung für den westfälischen Traditionsclub.
Pander bringt direkte Erfahrung in der neuen Rolle mit: In der vergangenen Spielzeit hatte er bereits als Interimstrainer die Mannschaft betreut. Unter seiner Führung gelang der Klassenerhalt, und das Team beendete die Saison auf Platz 12. Nun überträgt der 40-Jährige seine Führungsqualitäten vom Spielfeldrand ins Präsidialbüro.
Doch die Ambitionen des Vereins gehen über den sportlichen Bereich hinaus. Bereits jetzt laufen die Planungen für einen Stadionausbau – ein klares Signal für nachhaltiges Wachstum. Pander betont, das noch ungenutzte Potenzial Preußen Münsters heben zu wollen, und lobt dabei gleichermaßen den Einsatz der Mitarbeiter wie die Treue der Fans.
Er folgt auf Bernward Maasjost, dessen Abgang ohne nähere Begründung bestätigt wurde. Frank Westermann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, lehnte eine Stellungnahme zu den Gründen für den Wechsel ab.
Mit dem Aufstieg 2024 und dem nun gesicherten Verbleib in der zweiten Liga blickt Preußen Münster unter Panders Führung in die Zukunft. Sein Fokus auf kontinuierliche Weiterentwicklung passt zu den Infrastrukturplänen und der langfristigen Vision des Vereins. Die erste Aufgabe des neuen Präsidenten wird es sein, Stabilität zu wahren – und gleichzeitig weitere Fortschritte voranzutreiben.