Claudia Gorf wird neue Berliner Generalstaatsanwältin ab Dezember 2023
Claudia Gorf übernimmt am 1. Dezember 2023 das Amt der Berliner Generalstaatsanwältin. Sie folgt auf Margarete Koppers, die nach Erreichen des 65. Lebensjahres in den Ruhestand geht. Die Ernennung erfolgte nach Zustimmung der rot-schwarzen Koalitionsregierung der Stadt.
Gorf bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen nationale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung mit. Als Bundesanwältin spezialisierte sie sich auf islamistischen Terrorismus und schwere innere Sicherheitsbedrohungen. Zudem spielte sie eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen zum Anschlag auf den Breitscheidplatz-Weihnachtsmarkt im Jahr 2016.
Seit 2021 arbeitet sie als Oberstaatsanwältin am Bundesgerichtshof. Die von ihr nun geleitete Generalstaatsanwaltschaft umfasst ein Team von 135 Mitarbeitenden, darunter 33 Oberstaatsanwältinnen und -anwälte.
Koppers schrieb Geschichte als erste Frau in diesem Amt in Berlin. Mit ihrem Ausscheiden endet eine prägende Ära in der juristischen Führung der Stadt. Gorfs Expertise in hochkarätigen Sicherheitsfällen qualifiziert sie für die Bewältigung komplexer rechtlicher Herausforderungen in ihrer neuen Position. Offiziell tritt sie ihr Amt zu Beginn des Dezembers an. Der Wechsel vollzieht sich im Zuge von Koppers’ altersbedingtem Ausscheiden aus dem Dienst.






