Dehoga-Präsidentin warnt vor steigenden Arbeitskosten und Bürokratieflut
Finn WagnerDehoga-Präsidentin warnt vor steigenden Arbeitskosten und Bürokratieflut
Die Präsidentin des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Ingrid Schimke, hat vor steigenden Arbeitskosten und wachsender Bürokratie gewarnt. Sie kritisierte, dass neue Vorschläge die Unternehmen zusätzlich belasten könnten, und forderte dringende Maßnahmen bei der Reform der Arbeitszeiten.
Schimke bezeichnete die geplante betriebliche Altersvorsorgepflicht als unwirksam für Wachstum und Beschäftigung. Solche Regelungen würden weder die Jobchancen verbessern noch die Wirtschaft ankurbeln, betonte sie. Stattdessen plädierte sie für Pragmatismus und stabile Arbeitsplätze, um die Wirtschaft zu stärken.
Besonders dringlich sei die geplante Novelle des Arbeitszeitgesetzes, so Schimke. Sie hofft, dass der anstehende Krisengipfel im Kanzleramt noch vor der Sommerpause eine einheitliche Wochenarbeitszeit auf den Weg bringt.
Der Verband setzt darauf, dass die Koalitionsspitzen die vereinbarten Reformen zügig vorantreiben. Schimke warnt, dass die Zeit drängt und Politiker schnell handeln müssten. Andernfalls drohten weitere Vorschläge zu Arbeitskosten ähnliche Risiken für die Unternehmen zu schaffen.
Die Branche blickt nun erwartungsvoll auf den Krisengipfel, von dem klare Entscheidungen erwartet werden. Schimke geht davon aus, dass das Treffen ein starkes Signal für die Arbeitszeitreform setzen wird. Ohne rasches Handeln könnten die Unternehmen mit höheren Kosten und mehr Bürokratie konfrontiert werden.






