18 April 2026, 00:14

Dermapharm startet milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm gegen Kursverfall

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift und Logo, das besagt: "19 Millionen Amerikaner werden geschätzte 400 USD pro Jahr an Arzneikosten sparen."

Dermapharm startet milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm gegen Kursverfall

Dermapharm startet Aktienrückkaufprogramm zur Stabilisierung des Kurses

Der Pharmaziekonzern Dermapharm hat ein Aktienrückkaufprogramm gestartet, um den sinkenden Aktienkurs zu stützen. Das Unternehmen bot den Aktionären 42 Euro pro Aktie an – ein Aufschlag von 10 Prozent auf den jüngsten Börsenkurs – nach Jahren der Stagnation. Die Aktionäre reichten rund 4,8 Millionen Aktien ein, deutlich mehr als die geplanten 4,3 Millionen, die zurückgekauft werden sollten.

Das von Wilhelm Beier gegründete Unternehmen Dermapharm ging 2018 an die Börse, wobei Beier fast 80 Prozent der Anteile behielt. Durch eine Reihe von Übernahmen wuchs das Unternehmen rasant: 2018 folgte die Übernahme von Strathmann, 2020 die von Allergopharma, 2022 die von Arkopharma und C3 sowie 2025 die von Mucos. Zum Portfolio gehören zudem Anton Hübner, Euromed und eine Beteiligung an Wellster Healthtech.

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Während der Pandemie kletterte der Aktienkurs zeitweise auf bis zu 90 Euro, angetrieben durch Dermapharms Rolle bei der Abfüllung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech. Seither stagniert der Kurs jedoch, was das Rückkaufprogramm notwendig machte. Ziel ist es, bis zu 8 Prozent des Grundkapitals zurückzuerwerben.

Trotz des jüngsten Wachstums bleibt die Lage insbesondere für die Reimport-Tochter Axicorp herausfordernd. Der Aktienrückkauf soll das Vertrauen der Anleger stärken und die Marktperformance stabilisieren.

Da 4,8 Millionen Aktien eingereicht wurden, erfolgt der Rückkauf anteilsmäßig. Das Angebot von 42 Euro pro Aktie unterstreicht den strategischen Versuch, den Kurs nach langer Durststrecke zu stützen. Wie sich die Maßnahme auswirkt, hängt davon ab, wie Aktionäre und Markt in den kommenden Monaten reagieren.

Quelle