01 May 2026, 14:13

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander – warum die Löhne der meisten stagnieren

Eine Liniendiagramm, das die Löhne in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander – warum die Löhne der meisten stagnieren

Weltweite Ungleichheit hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft: Während die Gehälter von Führungskräften in schwindelerregende Höhen steigen, stagnieren die Löhne der Arbeitnehmer. Ein neuer Bericht unterstreicht die wachsende Kluft, da Spitzenmanager Millionen verdienen, während Millionen Menschen aufgrund wirtschaftlicher Krisen in Armut zu rutschen drohen.

Die Einkommensscheere zwischen Top-Managern und durchschnittlichen Arbeitnehmern hat sich massiv geweitet. Im Jahr 2025 verdienten die 1.500 bestbezahlten Konzernchefs im Schnitt 8,4 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber 2024 und ein atemberaubender Zuwachs von 54 Prozent seit 2019.

Gleichzeitig lag das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Arbeitnehmers weltweit 2025 bei nur 17.156 US-Dollar – ein minimaler Anstieg von 0,5 Prozent im Vergleich zu 2024. Im Vergleich zu 2019 bedeutet dies jedoch einen realen Rückgang um 12 Prozent. Auch die Bekämpfung der Armut stockt: Der jährliche Rückgang der Erwerbsarmut hat sich von 7 Prozent (2000–2019) auf gerade einmal 3 Prozent seit 2020 halbiert.

Die Lage könnte sich weiter zuspitzen, falls sich die Golfkrise verschärft. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) warnt, dass im schlimmsten Fall 32 Millionen zusätzliche Menschen in Armut abgleiten könnten.

Als Reaktion fordert die Nothilfeorganisation Oxfam die Regierungen zum sofortigen Handeln auf. Die Organisation schlägt schärfere Regeln für Lobbyismus vor, strengere Kontrollen über die Finanzierung politischer Wahlkämpfe durch Vermögende sowie neue Steuern für Superreiche. Zudem sollten Länder klare, zeitlich begrenzte Pläne mit messbaren Zielen und regelmäßigen Fortschrittsberichten zur Verringerung der Ungleichheit beschließen.

Die Kluft zwischen den Reichsten und dem Rest der Bevölkerung wächst weiter: Während die Bezüge der Führungselite explodieren, schrumpfen die Einkommen der Arbeitnehmer. Ohne politische Kurskorrekturen könnten wirtschaftliche Instabilität und steigende Armut in den kommenden Jahren Millionen weitere Menschen in finanzielle Not stürzen.

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