Doppeltes Wasserrohr-Leck in Göttingen: Hainholzweg wird gesperrt
Philipp HartmannDoppeltes Wasserrohr-Leck in Göttingen: Hainholzweg wird gesperrt
In Göttingen ist ein zweites Leck in der 400-Millimeter-Trinkwasserhauptleitung aufgetreten – diesmal am Hainholzweg in der Nähe der Schillerwiesen. Der Schaden folgt auf einen früheren Vorfall in der Merkelstraße und hat Straßensperrungen zur Folge, doch die lokale Wasserversorgung bleibt unbeeinträchtigt. Die Behörden bereiten nun umfangreiche Reparaturen an der alternden Leitungsinfrastruktur vor.
Die jüngste Beschädigung wurde nach einem separaten Leck in der Merkelstraße entdeckt. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass beide Zwischenfälle möglicherweise zeitgleich aufgetreten sind. Der betroffene Leitungsabschnitt sollte ohnehin noch in diesem Jahr erneuert werden, da der Schaden offenbar mit dem Alter der Rohre zusammenhängt.
Um das Problem zu beheben, muss zunächst die genaue Bruchstelle durch Aufgraben der Straßenoberfläche lokalisiert werden. Der Abschnitt des Hainholzwegs zwischen Merkelstraße und Calsowstraße wird während der Arbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Der Zugang zu den nahegelegenen Tennisplätzen und der Minigolfanlage bleibt jedoch möglich. Die Stadtwerke Göttingen koordinieren die Maßnahmen mit Tiefbau-Teams und dem städtischen Fachbereich Grünflächen, um die Arbeiten zu beginnen. Zwar wurde noch keine Behörde öffentlich als verantwortliche Instanz für die Reparaturen benannt, doch konnte die Wasserzufuhr schnell abgestellt werden, um Beeinträchtigungen für Anwohner zu vermeiden. Über die Baustelle hinaus sind keine weiteren Einschränkungen zu erwarten.
Die Reparaturen erfordern erheblichen Aufwand, darunter Straßenaufbruch und Rohraustausch. Für die Bewohner wird es keine Wasserknappheit geben, und nur der gesperrte Abschnitt des Hainholzwegs ist betroffen. Die Arbeiten sind Teil einer ohnehin geplanten Sanierung der alternden Infrastruktur, die durch den jüngsten Schaden nun beschleunigt wird.