Dorothee Bär erhält den Orden gegen den tierischen Ernst für ihren politischen Humor
Philipp HartmannDorothee Bär bekommt den 'Orden wider den tierischen Ernst' verliehen - Dorothee Bär erhält den Orden gegen den tierischen Ernst für ihren politischen Humor
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär wird an diesem Wochenende mit einer renommierten Auszeichnung geehrt. Am Samstagabend erhält sie in Aachen den Orden gegen den tierischen Ernst – eine Würdigung für ihren Witz und ihre bodenständige Art in der Politik.
Die Aachener Karnevalsgesellschaft (AKV) verleiht den Preis seit jeher an Persönlichkeiten, die Humor und Menschlichkeit in das öffentliche Leben tragen. Bär, Mitglied der CSU, ist damit die 76. Preisträgerin. Zu den früheren Ausgezeichneten zählen Altkanzler Konrad Adenauer und Helmut Schmidt sowie der aktuelle Kanzlerkandidat Friedrich Merz.
Bei der Feier wird Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) eine Laudatio auf Bär halten. Besonders ihr schnelle Witz in den fränkischen Fastnachtsbräuchen hat sie bekannt gemacht. Die AKV betont, wie ihr Humor zugleich Markenzeichen und politisches Werkzeug ist.
Der Preis blickt auf eine lange Tradition zurück, in der Menschen gewürdigt werden, die Ernsthaftigkeit mit Leichtigkeit verbinden. Mit Bärs Auswahl setzt die AKV diese Tradition fort und reiht sie ein in die Liste der prägendsten Persönlichkeiten Deutschlands.
Die Verleihung findet in Aachen statt, wo Bär in die illustre Runde der Preisträger aufgenommen wird. Die Auszeichnung unterstreicht, welch hohen Stellenwert Humor in der politischen Führung genießt. Zugleich festigt das Ereignis die Rolle der AKV, die mit der Ehrung öffentliche Figuren feiert, die durch Wärme und Esprit die Menschen erreichen.