01 February 2026, 18:09

Dreitägiger Streik legt Straßenbau in Niedersachsen lahm – Winterdienst und Baustellen betroffen

Ein Auto fährt auf einer schneebedeckten Straße mit Geländern und Strommasten, mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund und einem klaren Himmel darüber.

Dreitägiger Streik legt Straßenbau in Niedersachsen lahm – Winterdienst und Baustellen betroffen

Beschäftigte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ver.di betroffen drei Tage lang

Vom 2. bis 4. Februar legen Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Niedersachsen die Arbeit nieder. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst und zielt auf höhere Löhne sowie bessere Arbeitsbedingungen ab.

Betroffen sind vor allem Straßenmeistereien in den Regionen Wolfenbüttel und Goslar. Durch den Ausstand wird es zu Personalengpässen bei wichtigen Dienstleistungen kommen.

Verkehrsmanagement könnte beeinträchtigt werden, insbesondere in Tunneln und auf aktiven Baustellen. Auch die Winterdienst-Arbeiten dürften langsamer vorankommen, was Bedenken hinsichtlich der Sicherheit bei Glätte weckt. Zudem könnten geplante Reparaturen verschoben werden, da sich Beschäftigte an der Arbeitsniederlegung beteiligen.

Ver.di fordert höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Landesbehörde. Der Streik folgt auf festgefahrene Verhandlungen im öffentlichen Dienst, bei denen bisher keine Einigung in Sicht ist.

Die Arbeitsniederlegung dauert bis zum 4. Februar an und wird die Verkehrsinfrastruktur in beiden Regionen belasten. Wie viele Mitarbeiter sich beteiligen, ist noch unklar – fest steht jedoch, dass Straßenbauarbeiten, Instandhaltung und Verkehrsüberwachung betroffen sein werden. Ob und welche Notfallpläne die Behörden für die Ausfälle vorbereitet haben, ist bisher nicht bekannt.