25 February 2026, 20:33

Energieeffizienz-Experten: Ohne sie gibt es keine staatlichen Fördergelder mehr

Ein Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund und dem Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Energieeffizienz-Experten: Ohne sie gibt es keine staatlichen Fördergelder mehr

Seit 2011 hilft ein bundesweites Verzeichnis für Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten Hausbesitzern und Bauherren, staatliche Fördermittel zu beantragen. Die Initiative wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ins Leben gerufen.

Das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis sollte sicherstellen, dass nur qualifizierte Fachleute Förderanträge begleiten dürfen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) ist für den täglichen Betrieb zuständig und hält das System auf dem aktuellen Stand. Seit 2023 liegt die Verantwortung für Neubauprojekte beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), das seitdem ebenfalls in das Programm eingebunden ist.

Die im Verzeichnis gelisteten zertifizierten Expertinnen und Experten fungieren als "Türsteher" für staatliche Zuschüsse: Ohne ihre Bestätigung können Hausbesitzer oder Bauherren keine finanzielle Unterstützung für Energiesparmaßnahmen beantragen. Obwohl das Verzeichnis bundesweit gilt, wurde die genaue Zahl der registrierten Fachleute für 2023 nicht öffentlich bekannt gegeben.

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Das Verzeichnis bleibt ein zentrales Instrument für alle, die Fördergelder für energieeffizientes Bauen beantragen möchten. Ohne eine Expertin oder einen Experten aus der offiziellen Liste werden Anträge nicht bearbeitet. Das System entwickelt sich unter der Leitung der dena und der beteiligten Ministerien kontinuierlich weiter.