Equal Pay Day 2026: Warum Frauen in Deutschland noch immer 16 Prozent weniger verdienen
Equal Pay Day 2026: Warum Frauen in Deutschland noch immer 16 Prozent weniger verdienen
Deutschland begeht am 27. Februar 2026 den Equal Pay Day – ein Tag, der auf die anhaltende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam macht. Das Datum steht symbolisch für die zusätzlichen Tage, die Frauen im Schnitt arbeiten müssten, um das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu erreichen. 2024 verdienten Frauen in Deutschland durchschnittlich 16 Prozent weniger als Männer – ein Wert, der weiterhin über dem EU-Durchschnitt von 12 Prozent liegt.
Die geschlechtsspezifische Lohnlücke hat sich in den letzten zehn Jahren zwar leicht verringert: Lag der Unterschied 2010 noch bei etwa 18 Prozent, betrug er 2023 rund 12 Prozent. Damit liegt Deutschland im Mittelfeld der EU, wo der durchschnittliche Gender Pay Gap im gleichen Zeitraum von 17,5 auf 12,7 Prozent sank. Einige Länder wie Luxemburg und Rumänien haben größere Fortschritte gemacht und ihre Lücke auf unter 3 Prozent reduziert, während sie in anderen – etwa Lettland – auf über 20 Prozent angewachsen ist.
Die Folgen ungleicher Bezahlung begleiten Frauen ein ganzes Berufsleben lang: Von der ersten Anstellung bis zum Renteneintritt summieren sich die geringeren Einkommen und beeinträchtigen die langfristige finanzielle Absicherung. Statistisch gesehen arbeiten Frauen in Deutschland aufgrund des Lohngefälles 58 Tage im Jahr unentgeltlich.
Um auf das Problem aufmerksam zu machen, veranstaltet das Bündnis Equal Pay MV am 27. Februar 2026 in Greifswald eine öffentliche Aktion unter dem Titel Nahtlos durch die Nacht. Der Eintritt ist frei, Spenden vor Ort sind jedoch willkommen. Hinter der Kampagne stehen der Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern, der DGB Nord und weitere regionale Initiativen. Weitere Informationen gibt es unter dem Hashtag #equalpaydaymv.
Der Equal Pay Day 2026 soll den Druck für weitere Fortschritte bei der Schließung der Lohnlücke erhöhen. Da Deutschlands Gender Pay Gap nach wie vor über dem EU-Schnitt liegt, hoffen die Organisator:innen auf mehr Bewusstsein und politische Veränderungen. Die Kampagne bietet zudem Materialien für alle, die sich über Lohnungerechtigkeit informieren oder dagegen vorgehen möchten.
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