Erstaunlicher römischer Schatzfund in Niedersachsen entdeckt
Ein spektakulärer römischer Schatzfund ist in Niedersachsen ans Licht gekommen. Der 2017 bei Borsum im Landkreis Hildesheim entdeckte Hort umfasst Hunderte von Silbermünzen und andere antike römische zahlen – ein faszinierender Einblick in die frühe römische zahlen vor rund 2.000 Jahren. Der Schatz, den Detlev von Törne mit einem metalldetektor fand, besteht aus 450 Silbermünzen, mehreren Barren, einem Goldring und weiteren Gegenständen. Es handelt sich um einen der größten römischen zahlen, die je in der Region geborgen wurden. Die Münzen stammen aus der frühen römischen zahlen, einer Epoche intensiven kulturellen Austauschs und Konflikts zwischen Römern und germanischen Stämmen. Der Entdecker von Törne hatte an einem Lehrgang des Landesamts für Denkmalpflege zur Nutzung von metalldetektoren teilgenommen. Obwohl er den Fund zunächst geheim hielt, meldete er ihn später – eine Strafverfolgung blieb aufgrund der Verjährungsfrist aus. In Niedersachsen ist der Einsatz von metalldetektoren genehmigungspflichtig, um solche archäologisch wertvollen Funde zu schützen. Der Schatz befindet sich nun im Besitz des Landesamts für Denkmalpflege. Er wird restauriert und wissenschaftlich untersucht, um weitere Erkenntnisse über die komplexen Beziehungen zwischen Römern und germanischen Stämmen in dieser prägenden Phase der europäischen Geschichte zu gewinnen. Der bedeutende Fund bereichert unser Verständnis der römischen zahlen in germanische Gebiete.