EWE und Uniper bauen Wasserstoffzentrum in Huntorf für saubere Energieversorgung
Finn WagnerEWE und Uniper bauen Wasserstoffzentrum in Huntorf für saubere Energieversorgung
Die Energieunternehmen EWE und Uniper haben eine Vereinbarung zur Entwicklung eines Wasserstoffzentrums am Standort Huntorf in Deutschland unterzeichnet. Das Projekt nutzt Windenergie, um Wasserstoff zu erzeugen und vor Ort zu speichern. Ziel ist es, Industrie und Verkehr in den kommenden Jahren mit sauberem Kraftstoff zu versorgen.
Der Standort Huntorf wurde wegen der bestehenden Infrastruktur ausgewählt. Uniper betreibt dort ein Druckluftspeicherkraftwerk (CAES), während EWE eine Erdgaskavernenspeicheranlage führt. Diese Anlagen machen den Standort ideal für die Wasserstoffproduktion und -speicherung.
Das Zentrum wird Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugen, die mit erneuerbarer Windenergie betrieben wird. Bestehende Erdgaspipelines könnten zudem umgenutzt werden, um den Wasserstoff zu den Kunden zu transportieren. Das Projekt könnte dazu beitragen, das Problem der „Dunkelflaute“ zu lösen, indem Wasserstoff in hoch effizienten CAES-Systemen eingesetzt wird.
Uniper bringt Expertise im Bau von Elektrolyseanlagen und im Wasserstoffvertrieb ein. Die anfängliche Kapazität des Projekts könnte auf bis zu 300 Megawatt ausgebaut werden. Erste Lieferungen an Kunden werden für die Mitte der 2020er Jahre erwartet.
Das Wasserstoffzentrum wird Deutschlands Übergang zu erneuerbaren Energien unterstützen. Es bietet der Industrie und dem Verkehrssektor eine nachhaltige Kraftstoffquelle. Die Partnerschaft zwischen EWE und Uniper stärkt die technischen und kommerziellen Grundlagen des Projekts.






