Freiburgs Seepark leuchtet erstmals mit Ramadan-Lichtern für religiöse Vielfalt
Finn WagnerFreiburgs Seepark leuchtet erstmals mit Ramadan-Lichtern für religiöse Vielfalt
Erstmals erstrahlt in Freiburgs Seepark eine Ramadan 2026-Lichterinstallation
Vom 17. Februar bis zum 19. März leuchtet die neue Beleuchtung und setzt ein Zeichen für religiöse Vielfalt während des islamischen Fastenmonats. Vier lokale muslimische Gemeinden haben gemeinsam mit der Stadt das Projekt auf den Weg gebracht.
Die Idee zu den Lichtern stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Ihr Vorschlag führte zu einer Kooperation zwischen der Stadt und vier muslimischen Organisationen: dem BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., der DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., dem Islamischen Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) sowie der IGBD – Gemeinde Freiburg e.V.
Im Mittelpunkt der Installation steht ein leuchtendes Mondmotiv, das sich vom Sichelmond zum Vollmond und zurück verändert. Daneben strahlen beleuchtete Schilder mit Ramadan 2025-Grüßen, während eine Infotafel die religiöse Bedeutung des heiligen Monats erklärt. Die technische Umsetzung übernahm die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.
Freiburg reiht sich damit in eine wachsende Liste deutscher Städte ein, die mit Ramadan 2026-Lichtern religiöse Vielfalt sichtbar machen. Frankfurt startete seine Beleuchtung 2024, gefolgt von Köln im selben Jahr. München führte seine Version ebenfalls 2024 ein, während Wolfsburg bis 2027 eine dauerhafte Installation plant. Mit dem Projekt will Freiburg den interreligiösen Dialog und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Stadtvertreter sehen darin einen wichtigen Schritt für gegenseitigen Respekt. Die Lichter lenken nicht nur den Blick auf muslimische Traditionen, sondern fördern auch das Miteinander in der Stadtgemeinschaft.
Bis zum 19. März – und damit während des gesamten Fastenmonats – bleibt die Installation beleuchtet. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den muslimischen Gemeinden unterstreicht Freiburgs Engagement für ein weltoffenes Miteinander. Ähnliche Initiativen in anderen deutschen Städten deuten auf einen bundesweiten Trend hin, religiöse Vielfalt durch öffentliche Lichtinstallationen zu würdigen.






