27 March 2026, 06:09

Fünf NRW-Kommunen bündeln Kräfte für selbstbestimmtes Altern ihrer Bürger

Ein Diagramm mit dem Titel "Verantwortung in der Gemeinde" mit drei miteinander verbundenen Kreisen um einen zentralen Kreis, alle in hellen Farben, mit fetter Schrift, die den Begriff betont.

Fünf NRW-Kommunen bündeln Kräfte für selbstbestimmtes Altern ihrer Bürger

Vertreter aus fünf Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben sich zu einem Austausch getroffen, um gemeinsame Herausforderungen bei der Unterstützung älterer Bürgerinnen und Bürger zu bewältigen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Förderung eines selbstbestimmten Lebens, die Barrierefreiheit sowie die lokale Zusammenarbeit. Die Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen brachten dabei ähnliche Anliegen vor.

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Ein zentrales Thema war die Frage, wie ältere Menschen länger eigenständig leben können. Diskutiert wurden unter anderem die Zugänglichkeit öffentlicher Räume sowie digitale und klassische Zahlungsmöglichkeiten. Zudem betonten die Teilnehmer die Bedeutung von Seniorenbeiräten als Bindeglied zwischen Kommunalpolitik und älteren Bürgern.

Unterdessen hat in Baden-Württemberg der Landesseniorenrat das Projekt "Stark im Land – Generationen verbinden" ins Leben gerufen, das den Austausch zwischen den Generationen fördern soll. Dazu gehören Veranstaltungen, der Generationenpreis (Bewerbungen bis zum 30. Juni 2026 möglich) sowie eine Wissensplattform mit bewährten Praxisbeispielen. Konkrete Maßnahmen umfassen Kooperationen mit Pflegeheimen, Schulungen für ältere Ehrenamtliche, ein digitales Werkzeugset und Modellprojekte an vier Standorten.

In Radevormwald läuft derzeit eine separate Initiative, bei der rund 3.000 Senioren zu ihren Bedürfnissen befragt werden. Das nächste Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 geplant, während der Bergische Seniorentag im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto Prävention stattfinden wird. Mit der Organisation der Wuppertaler Veranstaltung wurde Jürgen Axel Seeh beauftragt.

Alle Beteiligten einigten sich darauf, die Zusammenarbeit zu vertiefen und ihre gemeinsamen Anstrengungen zu verstärken. Die Kommunen wollen weiterhin eng zusammenarbeiten, um die Herausforderungen älterer Bürger zu meistern. Zu den nächsten Schritten gehören die weitere Planung des Seniorentags 2028 sowie die Umsetzung laufender Projekte wie der Radevormwalder Befragung. Der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken und barrierefreien Angeboten bleibt für die Region Priorität.

Quelle