Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Noah JägerFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach – Vielfalt feiern, Vorurteile überwinden
Mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 zu Ende – ein Event, das Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft zusammenbrachte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stand nicht der Wettbewerb, sondern Fairplay und Solidarität im Mittelpunkt. In mindestens sechs deutschen Städten fanden ähnliche Aktionen statt, die sich gegen Diskriminierung und für ein inklusives Miteinander einsetzten.
Beim "Kick gegen Rassismus"-Turnier traten neun Mannschaften an, die verschiedene Nationalitäten, Hautfarben und Religionen repräsentierten. Die Spiele wurden ohne Schiedsrichter:innen ausgetragen – stattdessen setzten die Teams auf gegenseitigen Respekt und faires Verhalten. Zwar gewann der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Veranstalter:innen betonten, dass es vor allem um Zusammenhalt und nicht um den Sieg ging.
Vor dem Anpfiff erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Organisiert wurde das Turnier vom Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, einem Zusammenschluss von über 30 lokalen Initiativen, mit Bürgermeister Marcel Kreutz als Schirmherr. Ziel des Bündnisses ist es, eine offene und vielfältige Gemeinschaft zu fördern, in der alle gemeinsam gegen Diskriminierung eintreten.
Auch in anderen Teilen Deutschlands engagierten sich Städte für die Kampagne: Während in Pfaffenhofen an der Ilm, Hagen und Ingolstadt Sportevents stattfanden, setzten Bottrop, Heidelberg und Krefeld auf Workshops, Konzerte und Ausstellungen. Allen Aktivitäten gemeinsam war die Botschaft: ein klares Nein zu Rassismus und ein Einsatz für die Würde jedes Menschen während der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Das Turnier in Bergisch Gladbach bildete den Abschluss einer bundesweiten Aktionswoche, die mit Gleichberechtigung durch konkrete Taten warb. Die Veranstaltungen in sechs Städten zeigten, wie Sport und Kultur Menschen im Kampf gegen Diskriminierung verbinden können. Die Organisator:innen hoffen, dass das Signal der Solidarität auch über die Kampagnenzeit hinaus wirkt.






