19 June 2026, 16:05

Fußgängerzone Wolfenbüttel: IWW warnt vor wachsender Gefahr durch Verkehrsverstöße

Probleme mit Radfahrern und E-Scootern in der Fußgängerzone

Fußgängerzone Wolfenbüttel: IWW warnt vor wachsender Gefahr durch Verkehrsverstöße

Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor zunehmenden Verkehrsverstößen in der Fußgängerzone

Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat sich besorgt über die wachsende Zahl von Verkehrsverstößen in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geäußert. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachteten demnach die geltenden Beschränkungen und gefährdeten damit Fußgänger. Die IWW fordert nun konsequentere Maßnahmen, um das Problem in den Griff zu bekommen.

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In einer aktuellen Pressemitteilung wies die Initiative auf die zunehmenden illegalen Verkehrsaktivitäten in der Fußgängerzone hin. Die Vereinigung rief die lokalen Behörden und die Polizei zum Handeln auf und schlug eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen vor.

Das Polizeiinspektion Wolfenbüttel reagierte mit der Ankündigung, ab der kommenden Woche die Streifen in dem Bereich zu verstärken. Ziel sei es, Verstöße zu reduzieren und die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen.

Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt zwar die Aufklärungsbemühungen der Polizei, wird selbst jedoch keine Verkehrsregeln durchsetzen. Als Gründe wurden fehlende Zuständigkeit und begrenzte personelle Ressourcen genannt. Gleichzeitig arbeite man jedoch daran, Lieferzeiten besser mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten abzustimmen, um Konflikte zu verringern.

Zudem sehe die Stadt derzeit keinen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis, hieß es weiter. Fragen der öffentlichen Sicherheit würden bereits im bestehenden Arbeitskreis Öffentliche Sicherheit behandelt.

Die Polizei wird in Kürze mit verstärkten Kontrollen beginnen, um das Problem einzudämmen. Die Stadt passt unterdessen die Lieferzeiten an, um Staus während der erlaubten Zeiten zu vermeiden. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Verstöße zu verringern und Fußgänger in der Zone besser zu schützen.

Quelle