Gifhorns Hundesteuer sinkt trotz stabiler Gebühren für Halter
Gifhorns Einnahmen aus der Hundesteuer sanken 2025 leicht – trotz stabiler Gebühren für Halter
Im Jahr 2025 gingen die Einnahmen der Stadt Gifhorn aus der Hundesteuer leicht zurück, obwohl die Gebühren für Tierhalter unverändert blieben. Die Kommune nahm im vergangenen Jahr 222.397 Euro ein – ein kleiner Rückgang im Vergleich zum Gesamtbetrag von 2024. Dies fällt zusammen mit einem allmählichen, aber stetigen Rückgang der gemeldeten Hunde.
2025 zahlten Hundehalter in Gifhorn ihre jährliche Steuer nach einem gestaffelten System: Für den ersten Hund wurden 78 Euro fällig, für den zweiten 144 Euro. Jeder weitere Hund kostete 156 Euro pro Jahr, während als gefährlich eingestufte Rassen mit einem Aufschlag von 600 Euro belegt wurden.
Zu Jahresbeginn 2025 waren in Gifhorn noch 2.384 Hunde angemeldet, doch bis Dezember sank die Zahl auf 2.367. Ein ähnlicher Trend zeigte sich bereits 2024, als die registrierten Hunde von über 2.500 im Jahr 2023 auf 2.406 zurückgingen. Auch die Einnahmen verringerten sich leicht: von 227.000 Euro (2023) auf 220.652 Euro (2024), bevor sie 2025 bei 222.397 Euro lagen.
Andere deutsche Städte vergleichbarer Größe verzeichnen hingegen unterschiedliche Entwicklungen. In Cloppenburg stiegen die Einnahmen aus der Hundesteuer von 180.000 Euro (2022) auf 210.000 Euro (2025). Freudenstadt verzeichnete einen Anstieg von 145.000 auf 162.000 Euro im selben Zeitraum, und in Bad Nauheim kletterten die Einnahmen von 220.000 auf 250.000 Euro – getrieben durch mehr Hundeanmeldungen und stabile oder leicht erhöhte Steuersätze.
Gifhorns Einnahmen aus der Hundesteuer bleiben damit unter denen der Vorjahre und spiegeln den kontinuierlichen Rückgang der angemeldeten Tiere wider. Zwar blieben die Gebühren unverändert, doch weniger Hunde bedeuten auch geringere Einnahmen. In anderen vergleichbaren Städten hingegen steigen sowohl die Zahlen der registrierten Hunde als auch die Steuereinnahmen.






