29 June 2026, 12:12

Gipsabbau in Unterfranken: Regierung gibt unter Auflagen grünes Licht

Hürde auf dem Weg zu neuem Gipsbergwerk genommen

Gipsabbau in Unterfranken: Regierung gibt unter Auflagen grünes Licht

Die Regierung Unterfrankens hat erklärt, dass der Gipsabbau in der Region bei Einhaltung strenger Auflagen keine unkontrollierbaren Risiken berge. Das für das Projekt verantwortliche Unternehmen Knauf begrüßte diese Einschätzung als Ergebnis einer gründlichen Prüfung und unter Einbezug von Fachgutachten. Vorgesehen ist ein Abbau über 50 Jahre mit einer jährlichen Fördermenge von einer Million Tonnen.

Im Rahmen des raumordnerischen Prüfverfahrens wurden 79 Behörden angehört und 4.300 öffentliche Einwendungen geprüft. Eine Online-Petition gegen das Vorhaben sammelte zudem über 5.600 Unterschriften. Das Gebiet ist eine wichtige Quelle für Trinkwasser für Würzburg und die umliegenden Gemeinden.

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Patrick Friedl von den Grünen kritisierte die Bewertung der Regierung. Er argumentierte, dass die potenziellen Risiken für die Trinkwasserversorgung falsch eingeschätzt worden seien. Dennoch betont die Regierung, dass das Projekt unter bestimmten Bedingungen sicher umgesetzt werden könne.

Knauf muss sich an die strengen Vorgaben halten, wie sie die Regierung in ihrer Würzburger Erklärung dargelegt hat. Ein Restrisiko bleibt bestehen, und der Abbau würde gestoppt, sobald sich ein Absinken des Grundwasserspiegels abzeichnet. Die Bergbehörde Nordbayern wird voraussichtlich bis Ende des Jahres die endgültige Entscheidung über die Genehmigung treffen.

Über das Schicksal des Projekts entscheidet nun die Bergbehörde Nordbayern. Bei einer Genehmigung würde Knauf den Gips untertage unter strenger Aufsicht fördern. Die Auflagen sollen den Schutz der regionalen Trinkwasserversorgung gewährleisten, während der Abbau voranschreitet.

Quelle