22 April 2026, 20:10

Goslar erhöht Vergnügungssteuer für bessere Schulverpflegung ab 2026

Plakat, das zwei Kinder an einem Tisch mit einem Teller, einem Glas und anderen Gegenständen zeigt, mit der Aufschrift "Jedes Kind braucht ein gutes Schulessen."

Goslar erhöht Vergnügungssteuer für bessere Schulverpflegung ab 2026

Goslar plant noch vor Ende 2026 eine Erhöhung der Vergnügungssteuer. Mit der Maßnahme soll die kommunale Finanzierung gestärkt werden – ein Teil der Mehreinnahmen fließt künftig in die Finanzierung von Schulmittagessen. Die Änderungen treten zum 1. August 2026 in Kraft.

Die Steuer auf Spielautomaten steigt von 20 auf 22 Prozent. Durch diese Anpassung rechnet die Stadt 2026 mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von 32.300 Euro. Ab 2027 wird der jährliche Mehrertrag voraussichtlich 96.900 Euro betragen.

Durch den höheren Steuersatz werden die jährlichen Gesamteinnahmen aus der Vergnügungssteuer ab 2027 auf etwa 1,11 Millionen Euro steigen. Die zusätzlichen Mittel sollen ab demselben Zeitpunkt die Kosten für Mittagessen an Goslarer Grundschulen decken.

Die Stadtverwaltung hat bestätigt, dass die neuen Sätze ab dem 1. August 2026 gelten. Die Entscheidung folgt einer Prüfung des lokalen Finanzbedarfs und der Einnahmequellen.

Die Steuererhöhung sichert Goslar langfristig höhere Einnahmen. Davon profitieren ab Beginn des Schuljahres 2026/27 Schülerinnen und Schüler durch bezuschusste Mittagsverpflegung. Gleichzeitig stärkt die Maßnahme den Haushalt der Stadt für öffentliche Leistungen insgesamt.

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