Gothas Schätze ziehen nach Xi’an: Erfolgreiche Ausstellung stärkt kulturellen Austausch
Philipp HartmannTausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Schätze ziehen nach Xi’an: Erfolgreiche Ausstellung stärkt kulturellen Austausch
Große Ausstellung in Gotha zieht tausende Besucher an
Noch vor ihrem Ende hat eine bedeutende Ausstellung in Gotha tausende Besucher angelockt. Unter dem Titel „Chinas Gold und Gothas Schätze“ präsentierte die Schau 145 seltene Artefakte aus dem 16. Jahrhundert. Nun bereitet die Stiftung Friedenstein den Gegenbesuch vor: Im kommenden Jahr werden Gothas eigene Kostbarkeiten nach Xi’an reisen und dort in einer Austauschausstellung gezeigt.
Die Ausstellung im Herzoglichen Museum Gotha lief vom 22. Juni 2025 bis zu ihren letzten Tagen. Zu sehen waren feinste Goldfäden, Jade-Schnitzereien, Saphire und Rubine – allesamt Leihgaben aus der Sammlung von Peter Viem Kwok, die zum Bestands des Qujiang-Kunstmuseums in Xi’an gehören. Über 21.600 Menschen besuchten die Schau, was zur Gesamtbesucherzahl der Stiftung Friedenstein von 149.500 in ihren Museen im Jahr 2025 beitrug.
Tobias Pfeifer-Helke, der Direktor der Stiftung, lobte den Erfolg der Veranstaltung und die gestärkten kulturellen Verbindungen. Als nächsten Schritt plant die Stiftung eine Gegenausstellung in Xi’an. Ab November 2026 werden Gothas Schätze im Qujiang-Kunstmuseum zu sehen sein. Die genauen Eröffnungs- und Enddaten stehen jedoch noch nicht fest.
Der Austausch unterstreicht die wachsende Partnerschaft zwischen den beiden Institutionen. Nach dem Erfolg der Xi’an-Sammlung in Deutschland werden nun Gothas Artefakte nach China reisen. Die Besucherzahlen und das positive Feedback der Stiftung deuten auf großes Interesse an künftigen Kooperationen hin.