Göttingen und Northeim planen fusionierte Notfall-Leitstelle für Südniedersachsen
Leni SchulzGöttingen und Northeim planen fusionierte Notfall-Leitstelle für Südniedersachsen
Behörden in Südniedersachsen treiben Pläne für gemeinsames Leitstellen-Zentrum in Göttingen und Northeim voran
Die Verantwortlichen in Südniedersachsen bringen die Pläne für ein gemeinsames Notfall-Leitstellenzentrum in Göttingen und Northeim voran. Das Vorhaben sieht die Zusammenlegung der Regionalleitstelle Göttingen der Stadt und des Landkreises mit der Kreisleitstelle Northeim vor. Bei einer öffentlichen Veranstaltung am 11. Februar 2026 wurde der Entwurf lokalen Führungskräften und Einsatzdiensten vorgestellt.
Die Idee eines gemeinsamen Standorts wird seit 2023 diskutiert. Der Landkreis Göttingen, die Stadt Göttingen und der Landkreis Northeim prüfen seitdem Möglichkeiten, die Leitstellenarbeit zu optimieren und gleichzeitig Kosten zu sparen. Eine externe Studie unterstützt die Fusion und hebt Vorteile wie bessere Personaldecke, moderne Technik und eine stärkere Einsatzfähigkeit in Notfällen hervor.
Bevor die vollständige Integration erfolgt, soll ein vorläufiges Kooperationsabkommen den schrittweisen Zusammenschluss der beiden Leitstellen ermöglichen. Nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung werden voraussichtlich 18 Monate benötigt, um rechtliche, technische und organisatorische Details zu klären. Ziel ist die Gründung der Großleitstelle Südniedersachsen als öffentlich-rechtliche Einrichtung.
Das Projekt bedarf noch der Zustimmung der Kreistage von Göttingen und Northeim sowie des Göttinger Stadtrats. Vergleichbare Vorhaben in Goslar und der Region Emsland-Lingen haben bereits gezeigt, wie sich durch solche Bündelungen der Katastrophenschutz und die Resilienz über Gebietsgrenzen hinweg verbessern lassen.
Bei einer Genehmigung würde die neue Leitstelle die Notfallversorgung in der Region effizienter gestalten. Der stufenweise Ansatz soll einen reibungslosen Übergang sichern; mit dem Vollbetrieb ist nach Klärung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen zu rechnen. Das Projekt zielt darauf ab, ein kostengünstigeres und leistungsfähigeres System für die Bewältigung von Notlagen zu schaffen.
Schlüsselbeamte unterstützen Pläne für die Großleitstelle Südniedersachsen
Führende aus Göttingen und Northeim haben das Großleitstelle Südniedersachsen-Projekt auf einem Event am 11. Februar öffentlich unterstützt. Ihre Statements beinhalteten:
- 'Größere gemeinsame Strukturen verbessern die Personalverfügbarkeit und technische Fähigkeiten,' wie Landrätin Astrid Klinkert-Kittel feststellte.
- 'Wir haben in Northeim einen starken Partner für die zukünftige Notfallversorgung gefunden,' sagte Oberbürgermeisterin Petra Broistedt.
- 'Das Zusammenführen von Ressourcen vermeidet Dopplungen und klärt Mehrfacheinsatzsituationen,' fügte Erster Stadtrat Christian Schmetz hinzu.






