04 February 2026, 01:54

Göttingens neues Amtsblatt 2026: Steuern, Sicherheit und regionale Partnerschaften

Eine alte Zeitung mit einer Stadtansicht, die Gebäude, Bäume und Fahrzeuge zeigt und von Text begleitet wird.

Göttingens neues Amtsblatt 2026: Steuern, Sicherheit und regionale Partnerschaften

Die Stadt Göttingen hat ihr Amtsblatt Nr. 2 für das Jahr 2026 veröffentlicht. Das am 3. Februar erschienene Dokument enthält mehrere wichtige Bekanntmachungen, die Einwohner:innen und die lokale Verwaltung betreffen. Zu den Schwerpunkten zählen Finanzberichte, neue Verordnungen sowie ein Kooperationsabkommen mit einer Nachbargemeinde.

Im Amtsblatt sind die Jahresabschlüsse 2024 zweier städtischer Unternehmen veröffentlicht: der Göttingen Stadtwerke GmbH und der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH. Allerdings fehlte in den veröffentlichten Ergebnissen ein direkter Vergleich mit der Wirtschaftslage des Vorjahres.

Ebenfalls aufgeführt ist die Grundsteuerbewertung für das Kalenderjahr 2026, die die Steuerpflichten für Grundstückseigentümer:innen im kommenden Jahr festlegt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist eine Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Göttingen und der Gemeinde Lehre. Das Abkommen skizziert gemeinsame Ziele, konkrete Details wurden im Amtsblatt jedoch nicht genannt.

Das Dokument führt zudem eine Verordnung zur Einrichtung einer Verbotszone ein, die das Mitführen von Waffen, Messern und anderen gefährlichen Gegenständen innerhalb des Stadtgebiets untersagt. Die am 12. Dezember 2025 datierte Maßnahme soll die öffentliche Sicherheit erhöhen, indem solche Gegenstände in ausgewiesenen Bereichen eingeschränkt werden.

Die Veröffentlichung des Amtsblatts schafft Klarheit über finanzielle, regulatorische und kommunale Angelegenheiten für das Jahr 2026. Einwohner:innen und Unternehmen müssen sich mit den neuen Steuerbewertungen und Waffenbeschränkungen vertraut machen. Die Vereinbarung mit Lehre unterstreicht zudem die fortlaufende regionale Zusammenarbeit.