19 February 2026, 00:49

Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline HH-WIN-C70 in Norddeutschland

Eine große Gruppe von blauen Rohren und Ventilen in einem Gebäude, mit einem prominenten roten Ventil in der Mitte, Metallstangen auf der linken Seite und einer Wand im Hintergrund, die wahrscheinlich den Bau einer Gasleitung darstellt.

Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline HH-WIN-C70 in Norddeutschland

Die Pläne für eine neue Wasserstoff-Pipeline in Norddeutschland haben nach Erteilung der offiziellen Genehmigung konkrete Gestalt angenommen. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Niedersachsen hat das Projekt HH-WIN-C70 freigegeben, das von Hamburg-Moorburg bis nach Leversen im Landkreis Harburg verlaufen wird. Ziel der Leitung ist es, die Wasserstoffversorgung an das überregionale Fernleitungsnetz anzubinden.

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In das Genehmigungsverfahren flossen Stellungnahmen der Öffentlichkeit sowie der zuständigen Behörden ein. Die entsprechenden Unterlagen sind vom 20. Februar bis zum 6. März auf der Website des LBEG einsehbar.

Die Bauarbeiten konzentrieren sich auf einen Abschnitt östlich von Sottorf innerhalb der Gemeinde Rosengarten, der bis zur Station in Leversen führt. Entlang des Stadtscheide-Waldwegs sowie westlich des Autobahnkreuzes Hamburg-Südwest sind keine neuen Baumaßnahmen erforderlich, da dort bestehende Infrastruktur genutzt wird.

Die Fertigstellung des Projekts wird voraussichtlich vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Bei Einhaltung des Zeitplans könnte die Pipeline zwischen 2028 und 2029 in Betrieb gehen.

Sobald die HH-WIN-C70-Leitung fertiggestellt ist, wird sie Wasserstoff in das übergeordnete Transportnetz einspeisen. Die genehmigte Trasse vermeidet unnötige Neubauten in bestimmten Gebieten und verringert so die Umweltbelastung. Das Vorhaben markiert einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in der Region.